Karl Erb - Die Jahrhundertstimme aus Ravensburg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/010 S994075/601
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/010 Fernsehsendungen von Südwest BW aus dem Jahre 1999
Fernsehsendungen von Südwest BW aus dem Jahre 1999 >> Dezember 1999
4. Dezember 1999
Vom Hauptkassierer des städtischen Gas- und Wasserwerks zum europaweit gefeierten Opernstar: das ist die Karriere des Ravensburger Sängers Karl Erb. Er lebte von 1877 bis 1958, und viele Musikfreunde verehren ihn bis heute als eine der großen Stimmen unseres Jahrhunderts. Opern, Oratorien, später Liedgesang, so verlief die künstlerische Karriere des Ravensburger Karl Erb, der sich aus ärmsten Verhältnissen emporarbeitete. 1938 ernannten ihn die Nationalsozialisten zum Professor. Nach dem Krieg galt er als politisch belastet - und doch blieb das Publikum dem mittlerweile alten Mann treu: zum 80. Geburtstag grüßte selbst Konrad Adenauer. Ein Jahr später stirbt Karl Erb. "Ein Sänger von Gottes Gnaden aus Ravensburg" steht auf seiner Grabplatte. Seinen gesamten Nachlaß hat er der Stadt vermacht und so werden bis heute in Ravensburg junge Musiker aus der sogenannten Karl Erb-Stiftung gefördert.
0:28:30; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Deuflhart-Schreck, Angelika
Knoblauch, Johann Nepomuk
Kupfer, Michael
Linder, Gisela
Pascher, Friedhardt; Kommunalpolitiker, Bürgermeister, 1936-
Schreck, Frieda
Ravensburg RV
Berufswelt; Sängerkarriere Karl Erb
Künstler; Sänger Karl Erb
Porträt; Sänger Karl Erb
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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