Domkapitularisches Amt Hadmersleben (Bestand)
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Da 27 (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.01. Erzstift/Herzogtum Magdeburg >> 01.01.03. Akten >> 01.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden >> 01.01.03.02.01. Ämter
(994) 1531 - 1846
Findhilfsmittel: Findbuch 1910, 1935 und Behördenfindbuch 1822 für Teil 1; Findbuch 1981 für Teil 2 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Hadmersleben ging 1372 in erzbischöflichen Besitz über. Nach langjährigen Verpfändungen wurde das Amt 1574 vom Domkapitel Magdeburg eingelöst und verblieb bis zur Aufhebung 1810 in dessen Besitz. 1785 gehörten zum Amt das Dorf Hadmersleben sowie Hakeborn, Langenweddingen und Westeregeln. Außerdem besaß das Amt Teile der Gerichtsbarkeit über die Stadt Hadmersleben. Nach 1810 wurde es zunächst vom Konsistorialpräsidenten Jacobson erworben, dann kam es 1823 an die Familie von Humboldt, die es 1838 an die Kammer des Herzogtums Braunschweig verkaufte.
Bestandsinformationen: Teil 1 des Bestandes, der hauptsächlich die Überlieferung der Justizverwaltung enthält, kam bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Staatsarchiv Magdeburg, nachdem die Akten 1843 von der braunschweigischen Kammer an das Stadt- und Landgericht Wanzleben abgegeben worden waren. Teil 2 wurde 2006 vom Niedersächsischen Landesarchiv. Staatsarchiv Wolfenbüttel an das Landeshauptarchiv abgegeben, wo er 1981 unter Zugrundelegung der alten Registraturordnung neu verzeichnet worden war. Er enthält neben den Akten der Amtsverwaltung auch zahlreiche Akten des Domkapitels Magdeburg, bildet also eine Mischprovenienz. Die Akten ab 1838 sind unter der Bestandssignatur 50 Neu 2 Hadm weiterhin Wolfenbüttel zu benutzen.
Zusatzinformationen: Die Bestellung der Archivalien von Teil 1 erfolgt bis zur Umsignierung mit der im Feld "Frühere Signaturen", die Karten in Gliederungsgruppe 20 von Teil 2 mit im Feld "Lagerungssignatur" angebenen Signatur.
Enthaltene Karten: 25
Registraturbildner: Hadmersleben ging 1372 in erzbischöflichen Besitz über. Nach langjährigen Verpfändungen wurde das Amt 1574 vom Domkapitel Magdeburg eingelöst und verblieb bis zur Aufhebung 1810 in dessen Besitz. 1785 gehörten zum Amt das Dorf Hadmersleben sowie Hakeborn, Langenweddingen und Westeregeln. Außerdem besaß das Amt Teile der Gerichtsbarkeit über die Stadt Hadmersleben. Nach 1810 wurde es zunächst vom Konsistorialpräsidenten Jacobson erworben, dann kam es 1823 an die Familie von Humboldt, die es 1838 an die Kammer des Herzogtums Braunschweig verkaufte.
Bestandsinformationen: Teil 1 des Bestandes, der hauptsächlich die Überlieferung der Justizverwaltung enthält, kam bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Staatsarchiv Magdeburg, nachdem die Akten 1843 von der braunschweigischen Kammer an das Stadt- und Landgericht Wanzleben abgegeben worden waren. Teil 2 wurde 2006 vom Niedersächsischen Landesarchiv. Staatsarchiv Wolfenbüttel an das Landeshauptarchiv abgegeben, wo er 1981 unter Zugrundelegung der alten Registraturordnung neu verzeichnet worden war. Er enthält neben den Akten der Amtsverwaltung auch zahlreiche Akten des Domkapitels Magdeburg, bildet also eine Mischprovenienz. Die Akten ab 1838 sind unter der Bestandssignatur 50 Neu 2 Hadm weiterhin Wolfenbüttel zu benutzen.
Zusatzinformationen: Die Bestellung der Archivalien von Teil 1 erfolgt bis zur Umsignierung mit der im Feld "Frühere Signaturen", die Karten in Gliederungsgruppe 20 von Teil 2 mit im Feld "Lagerungssignatur" angebenen Signatur.
Enthaltene Karten: 25
Laufmeter: 14.15
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.01. Erzstift/Herzogtum Magdeburg (Tektonik)
- 01.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden (Tektonik)
- 01.01.03.02.01. Ämter (Tektonik)
- Domkapitularisches Amt Hadmersleben (Bestand)