PrAdK 0581
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.1. Michael-Beersche Stiftung
1864 - 1912
Enthält: Kuratorium: Für die Familie Beer ab Juni 1864 Rentier Georg Beer anstelle des verstorbenen Generalmusikdirektors Meyerbeer, nach dessen Tod im Nov. 1896 Probleme mit der Nachfolge (Bl. 70-82), ab Jan. 1898 Rittmeister Baron von Korff (Sohn einer Meyerbeer-Tochter, Bl. 82f.), nach dessen Tod Sept. 1898 (Bl. 87) Maler Gustav Richter in Berlin (Enkel Meyerbeers und Großneffe Michael Beers, Bl. 98-101); Kurator Johannes Schulze bis Juni 1869, Nachfolger Königlicher Geheimer Oberregierungsrat Dr. Knerk (Bl. 34f.), nach dessen Tod ab Juni 1882 Königlicher Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat Bahlmann (Bl. 43f.), nach dessen Tod ab Dez. 1888 Königlicher Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat Otto Polenz (Bl. 58f.), (Bl. 43f.), nach dessen Pensionierung ab Sept. 1894 Probleme mit der Nachfolge (Bl. 60-64), ab 1895 Königlicher Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Kultusministerium Friedrich von Moltke, nach dessen Ernennung zum Regierungspräsidenten in Oppeln im Juni 1898 Königlicher Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Kultusministerium Wever (Bl. 84-88), Nachfolger ab 1902 Königlicher Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Kultusministerium Steinhausen, Nachfolger ab 1905 Königlicher Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Kultusministerium Dr. Schmidt (Bl. 94, 97, 100, 105); für die Akademie Eduard Daege, ab Juli 1883 der Präsident der Akademie Prof. Becker, nach dessen Tod Dez. 1900 Akademiepräsident Prof. Ende. Regelmäßige Korrespondenz mit dem Kultusministerium (Minister von Mühler, von Goßler) über Höhe und Anlage des Stiftungskapitals und die Eröffnung eines zweiten Stipendiums ab 1869 (Bl. 2-33, 36f.,53, 65-69, 91, 110f., 128). Erhöhung des Stipendienbetrags: Probleme mit der Zustimmung seitens der Pariser Nachfahren Beers (Bl. 54-58). Diskussion von Statutenänderungen hinsichtlich der Höhe des Stipendiums und des Rom-Aufenthalts beim Reisestipendium für Musiker (Bl. 102-172), Gutachten des Vorstehers einer Meisterschule für musikalische Komposition Prof. Gernsheim 1907 über die Bedeutung Roms für Musikstudierende (Bl. 123-125).
172 Bl. Microfilm/-fiche: 0581
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. II - Abt. 21 - Nr. 5 - Bd. 8
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:07 MEZ