Salinen Schwenningen und Wilhelmshall (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 132/1 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Wirtschaftsbetriebe >> Salinen
1823-1963
Überlieferungsgeschichte
Zur Geschichte der Saline
Das von König Friedrich I. im Jahr 1803 gemeinsam für Alt- und Neuwürttemberg geschaffene Salinen- und Bergwerksdepartement wurde nach verschiedenen Änderungen schließlich durch König Wilhelm I. durch das 5. Organisations-Edikt von 1817 zum Bergrat umgewandelt, der fast 100 Jahre als selbstständiges Landeskollegium erhalten blieb. Dieser wurde 1850 unter Aufrechterhaltung seiner Selbstständigkeit als Ministerialabteilung der Oberfinanzkammer im Finanzdepartement eingegliedert.
Mit der Auflösung der Oberfinanzkammer durch Verordnung (VO) vom 24.03.1915 wurde der Bergrat aufgehoben und mit der Domänendirektion zur Bau- und Bergdirektion vereinigt, die dann durch Verordnung vom 16.07.1921 in die Bauabteilung beim Finanzministerium umgewandelt wurde.
Steinsalzlager wurden 1822 in der Nähe von Schwenningen a.N. und im Jahr 1824 auf der Gemarkung Rottweil im ehemaligen Kloster Rottenmünster entdeckt, zu deren Ausbeutung durch Erlass vom 08.01.1825 unter einer gemeinsamen Verwaltung die Salinen Schwenningen und Wilhelmshall (auf der Gemarkung Rottweil) angelegt.
Als nicht mehr wirtschaftlich wurde 1866 die Saline Schwenningen stillgelegt. Die Saline Wilhelmshall wurde 1926 als selbstständiger Betrieb aufgehoben und der Saline Friedrichshall Ortsteil Jagstfeld (Stadt Bad Friedrichshall) als Zweigunternehmen angegliedert.
Zum Bestand
Der vorliegende Bestand "Saline Wilhelmshall" wurde im Oktober 1973 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Zuge des Archivalienaustausches abgegeben. Da für beide Salinen eine gemeinsame Verwaltung bestand, finden sich darin auch die Unterlagen der Saline Schwenningen.
Der Bestand umfasst 354 Akteneinheiten im Umfang von 10,2 lfd.m. und 747 Amtsbücher mit 14,80 lfd.m. Die Akten wurden vom Archivangestellten Abt, die Bände von Werkstudent Braune mit Hilfe von Herrn Abt geordnet und verzeichnet, die Aufsicht hatte der Unterzeichnete, der auch die Gliederung vornahm.
Sigmaringen, im März 1976
Adam
Nachtrag zum Vorwort
In den Jahren 2008/ 2009 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen der Pilotphase des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet, die im Mai 2009 erfolgte.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 132/1 T 1 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Entstehung und Umfang; Organisation; Dienstpersonal; Salzgewinnung und Betrieb; Salzverkauf; Hilfskasse der Laboranten; Kassen- und Rechnungswesen; Steinsalzwerk am Stallberg bei Rottweil; Knappschaftsverein; Bausachen; Inventare; Statistik.
Zur Geschichte der Saline
Das von König Friedrich I. im Jahr 1803 gemeinsam für Alt- und Neuwürttemberg geschaffene Salinen- und Bergwerksdepartement wurde nach verschiedenen Änderungen schließlich durch König Wilhelm I. durch das 5. Organisations-Edikt von 1817 zum Bergrat umgewandelt, der fast 100 Jahre als selbstständiges Landeskollegium erhalten blieb. Dieser wurde 1850 unter Aufrechterhaltung seiner Selbstständigkeit als Ministerialabteilung der Oberfinanzkammer im Finanzdepartement eingegliedert.
Mit der Auflösung der Oberfinanzkammer durch Verordnung (VO) vom 24.03.1915 wurde der Bergrat aufgehoben und mit der Domänendirektion zur Bau- und Bergdirektion vereinigt, die dann durch Verordnung vom 16.07.1921 in die Bauabteilung beim Finanzministerium umgewandelt wurde.
Steinsalzlager wurden 1822 in der Nähe von Schwenningen a.N. und im Jahr 1824 auf der Gemarkung Rottweil im ehemaligen Kloster Rottenmünster entdeckt, zu deren Ausbeutung durch Erlass vom 08.01.1825 unter einer gemeinsamen Verwaltung die Salinen Schwenningen und Wilhelmshall (auf der Gemarkung Rottweil) angelegt.
Als nicht mehr wirtschaftlich wurde 1866 die Saline Schwenningen stillgelegt. Die Saline Wilhelmshall wurde 1926 als selbstständiger Betrieb aufgehoben und der Saline Friedrichshall Ortsteil Jagstfeld (Stadt Bad Friedrichshall) als Zweigunternehmen angegliedert.
Zum Bestand
Der vorliegende Bestand "Saline Wilhelmshall" wurde im Oktober 1973 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Zuge des Archivalienaustausches abgegeben. Da für beide Salinen eine gemeinsame Verwaltung bestand, finden sich darin auch die Unterlagen der Saline Schwenningen.
Der Bestand umfasst 354 Akteneinheiten im Umfang von 10,2 lfd.m. und 747 Amtsbücher mit 14,80 lfd.m. Die Akten wurden vom Archivangestellten Abt, die Bände von Werkstudent Braune mit Hilfe von Herrn Abt geordnet und verzeichnet, die Aufsicht hatte der Unterzeichnete, der auch die Gliederung vornahm.
Sigmaringen, im März 1976
Adam
Nachtrag zum Vorwort
In den Jahren 2008/ 2009 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen der Pilotphase des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet, die im Mai 2009 erfolgte.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 132/1 T 1 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Entstehung und Umfang; Organisation; Dienstpersonal; Salzgewinnung und Betrieb; Salzverkauf; Hilfskasse der Laboranten; Kassen- und Rechnungswesen; Steinsalzwerk am Stallberg bei Rottweil; Knappschaftsverein; Bausachen; Inventare; Statistik.
354 Akten, 747 Bände (29,6 lfd.m)
Bestand
Saline Wilhelmshall : Rottweil RW
Schwenningen am Neckar, Villingen-Schwenningen VS; Saline
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ