Eheberedung zwischen Dietrich von Ehrenberg (Ernnberg) einerseits und Magdalena Rüdinn, Tochter des mainzischen Hofmeisters Eberhard Rüdenn von Collenberg, andererseits. Die Mitgift der Braut beläuft sich auf 1000 rheinische Gulden, zahlbar durch ihren Vater "uber fünff jhare" nach erfolgtem Kirchgang und Beilager und bis dahin jährlich mit 5 Prozent verzinst, dazu standesgemäße Kleider. Der Bräutigam widerlegt 1000 rheinische Gulden und legt das Wittum seiner Frau in Höhe von insgesamt 2000 rheinischen Gulden auf sicheren Gütern und Einkünften an; als Morgengabe zahlt er 400 Gulden und verschreibt einen Witwensitz mit Beholzung etc.
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Eheberedung zwischen Dietrich von Ehrenberg (Ernnberg) einerseits und Magdalena Rüdinn, Tochter des mainzischen Hofmeisters Eberhard Rüdenn von Collenberg, andererseits. Die Mitgift der Braut beläuft sich auf 1000 rheinische Gulden, zahlbar durch ihren Vater "uber fünff jhare" nach erfolgtem Kirchgang und Beilager und bis dahin jährlich mit 5 Prozent verzinst, dazu standesgemäße Kleider. Der Bräutigam widerlegt 1000 rheinische Gulden und legt das Wittum seiner Frau in Höhe von insgesamt 2000 rheinischen Gulden auf sicheren Gütern und Einkünften an; als Morgengabe zahlt er 400 Gulden und verschreibt einen Witwensitz mit Beholzung etc.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Nr. 290
Hhh; Nro 4; E 7
69 von Gemmingen-Hornberg Nr. U 290
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden
Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden >> 16. Jahrhundert >> Heirat und Wittum >> von Ehrenberg
1552 November 29 (uff dinstag nach sant Catharinae tag)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Mainz
Siegler: Der Bräutigam; Georg Goeler von Ravensburg, Domsänger zu Mainz und Dompropst zu Speyer; Valentin Echter, Dekan des Stifts Bruchsal (Prüssel); Hans von Ehrenberg; Hans von Oberstein; Eberhard Horneck; Peter Echter zu Mespelbrunn (Messelbrun), Amtmann zu Prozelten (Prittselden), seitens des Bräutigams; Eberhard Rüdt; Philipp von Stockheim, Vicedom zu Mainz; Sebastian Rüdt von Collenberg, Amtmann zu Tauberbischofsheim; Johann von Stockheim, mainzischer Marschall; Albrecht von Adelsheim, Amtmann zu Röttingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 12 Siegel: 6, 10 und 12 anhängend, 1, 2 und 11 beschädigt anhängend, 4 in Resten anhängend, 3, 5 und 7-9 abgegangen
Vermerke: Rückvermerk vorhanden.
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Siegler: Der Bräutigam; Georg Goeler von Ravensburg, Domsänger zu Mainz und Dompropst zu Speyer; Valentin Echter, Dekan des Stifts Bruchsal (Prüssel); Hans von Ehrenberg; Hans von Oberstein; Eberhard Horneck; Peter Echter zu Mespelbrunn (Messelbrun), Amtmann zu Prozelten (Prittselden), seitens des Bräutigams; Eberhard Rüdt; Philipp von Stockheim, Vicedom zu Mainz; Sebastian Rüdt von Collenberg, Amtmann zu Tauberbischofsheim; Johann von Stockheim, mainzischer Marschall; Albrecht von Adelsheim, Amtmann zu Röttingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 12 Siegel: 6, 10 und 12 anhängend, 1, 2 und 11 beschädigt anhängend, 4 in Resten anhängend, 3, 5 und 7-9 abgegangen
Vermerke: Rückvermerk vorhanden.
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:00 MESZ
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- Nichtstaatliches Archivgut (Tektonik)
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- Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden (Bestand)
- 16. Jahrhundert (Gliederung)
- Heirat und Wittum (Gliederung)
- von Ehrenberg (Gliederung)
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