Druckschriften und Einzelstücke (Bestand)
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9.V
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 8.-13. Sammlungen >> 8.1. Archivische Sammlungen >> 8.1.2. Zeitgeschichtliche Dokumentation
1594 - 2019
Enthält: Druckschriften und Kleinschriftgut von öffentlichen Stellen, Vereinen und Initiativen, Kirchen und sozialen Einrichtungen sowie der Wirtschaft - Sammlungen als Zeugnisse zur Alltagsgeschichte
Bestandsgeschichte: Die Flugschriften- und Broschürensammlung wurde bis 1996 geführt. Ab 1997 sind nur noch vereinzelt Druckschriften in die Sammlung gelangt. Insgesamt umfasste der Bestand etwa 50lfm. Im Rahmen der kritischen Betrachtung der Sammlungen wurde deutlich, dass der Bestand schlecht zugänglich, mit Dubletten, einer Vielzahl von nichtbremischen Stücken und einer Reihe von nicht archivwürdigen Unterlagen durchsetzt war. Dazu kam eine Überschneidung mit anderen Sammlungen und infolgedessen zu Doppelungen und zu einer Ablage von nichtamtlichem Schriftgut. Eine Neubewertung und Neubearbeitung des Bestandes war nicht zu vermeiden. Für die Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten an dem Bestand 9,F hieß dies im Einzelnen, dass Broschüren, Firmenwerbung, Periodika ohne Bremenbezug und mit geringem Informationswert kassiert wurden. Dazu gehörte vor allem Supermarkt- und Baumarktwerbung, Verpackungsmaterial, Versicherungsangebote für ehemalige Archivbedienstete, Reiseprospekte für Fernreisen und dergleichen. Größere Broschüren mit Bremenbezug wurden auf Vorhandensein in der Archivbibliothek überprüft und ggf. dorthin abgegeben genauso wie Schülerzeitungen. Die in dem Bestand 9,F enthaltenen Ausgaben bremischer Tageszeitungen wurden auf Vorhandensein in der Archivbibliothek geprüft und ggf. kassiert.
Um die Sammlungen 9,F und 9,V besser gegeneinander abzugrenzen, erfolgte eine Bestandsumbenennung und eine neue Schwerpunktsetzung. Der Bestand 9,F heißt nun „Flugschriften von Parteien und Gewerkschaften“. In diesem Bestand verbleiben nur Flugschriften von Parteien und Gewerkschaften, das Kleinschrifttum zu den übrigen Themen unter Einschluss der politischen Vereine und Initiativen gelangte zu 9,V. Dieser Bestand soll diverses Kleinschrifttum (Druckschriften!) vom Einzelstück bis zur Broschüre aufnehmen, aber auch neu zu bildende Materialsammlungen als Zeugnisse der Alltagsgeschichte. Diese sollen dazu dienen, das Alltagsleben anhand spezifischer Quellen zu dokumentieren. Diese Materialsammlungen sollen zu einem zeitgeschichtlich interessanten Themenbereich unterschiedliche Materialien aufnehmen können. Benutzer erhalten auf diese Weise zu einem Thema diverses illustrierendes Material – von der Bekanntmachung über das Gesangbuch und den Passierschein bis zur Lebensmittelmarke.
Bestandsgeschichte: Die Flugschriften- und Broschürensammlung wurde bis 1996 geführt. Ab 1997 sind nur noch vereinzelt Druckschriften in die Sammlung gelangt. Insgesamt umfasste der Bestand etwa 50lfm. Im Rahmen der kritischen Betrachtung der Sammlungen wurde deutlich, dass der Bestand schlecht zugänglich, mit Dubletten, einer Vielzahl von nichtbremischen Stücken und einer Reihe von nicht archivwürdigen Unterlagen durchsetzt war. Dazu kam eine Überschneidung mit anderen Sammlungen und infolgedessen zu Doppelungen und zu einer Ablage von nichtamtlichem Schriftgut. Eine Neubewertung und Neubearbeitung des Bestandes war nicht zu vermeiden. Für die Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten an dem Bestand 9,F hieß dies im Einzelnen, dass Broschüren, Firmenwerbung, Periodika ohne Bremenbezug und mit geringem Informationswert kassiert wurden. Dazu gehörte vor allem Supermarkt- und Baumarktwerbung, Verpackungsmaterial, Versicherungsangebote für ehemalige Archivbedienstete, Reiseprospekte für Fernreisen und dergleichen. Größere Broschüren mit Bremenbezug wurden auf Vorhandensein in der Archivbibliothek überprüft und ggf. dorthin abgegeben genauso wie Schülerzeitungen. Die in dem Bestand 9,F enthaltenen Ausgaben bremischer Tageszeitungen wurden auf Vorhandensein in der Archivbibliothek geprüft und ggf. kassiert.
Um die Sammlungen 9,F und 9,V besser gegeneinander abzugrenzen, erfolgte eine Bestandsumbenennung und eine neue Schwerpunktsetzung. Der Bestand 9,F heißt nun „Flugschriften von Parteien und Gewerkschaften“. In diesem Bestand verbleiben nur Flugschriften von Parteien und Gewerkschaften, das Kleinschrifttum zu den übrigen Themen unter Einschluss der politischen Vereine und Initiativen gelangte zu 9,V. Dieser Bestand soll diverses Kleinschrifttum (Druckschriften!) vom Einzelstück bis zur Broschüre aufnehmen, aber auch neu zu bildende Materialsammlungen als Zeugnisse der Alltagsgeschichte. Diese sollen dazu dienen, das Alltagsleben anhand spezifischer Quellen zu dokumentieren. Diese Materialsammlungen sollen zu einem zeitgeschichtlich interessanten Themenbereich unterschiedliche Materialien aufnehmen können. Benutzer erhalten auf diese Weise zu einem Thema diverses illustrierendes Material – von der Bekanntmachung über das Gesangbuch und den Passierschein bis zur Lebensmittelmarke.
ca. 20
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
30.06.2025, 11:55 AM CEST