Mathematik II. Vorgänger: Gerhard Hessenberg. Inhaber: Karl Kommerell, Hellmuth Kneser, Peter Dembowski. Vertreter: Gerhard Grimeisen; Heinrich Lüneburg
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UAT 205/106
UAT 205/ Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I)
Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) >> Mathematik
1925-1969
Enthält: Besetzung 1925 (Nachfolge Hessenberg):
- Liste: Karl Kommerell, ordentlicher Professor Königsberg (berufen); Hans Mohrmann, ordentlicher Professor Basel; Kurt Reidemeister, ordentlicher Professor Königsberg.
Besetzung 1936 (Nachfolge Kommerell):
- Liste Hellmuth Kneser, ordentlicher Professor Greifswald (berufen); Erich Kähler, Professor Vertretung Königsberg (Fakultätsvorschlag); Frank Löbell, ordentlicher Professor München; Kurt Reidemeister, ordentlicher Professor Königsberg (Fakultätsvorschlag; später ersetzt durch Kneser); Wilhelm Süß, ordentlicher Professor Freiburg; Herbert Seifert, Professor Vertretung Heidelberg (Fakultätsvorschlag); William Threlfall, außerordentlicher Professor Dresden (Fakultätsvorschlag).
Besetzung 1966 (Nachfolge Kneser)
- 1. Liste: Günter Pickert, ordentlicher Professor Giessen (berufen, abgelehnt); Wilhelm Klingenberg, ordentlicher Professor Mainz; Wilhelm Stoll, ordentlicher Professor Notre Dame, Indiana/USA.
- 2. Liste: Dieter Gaier, ordentlicher Professor Giessen (berufen, rückgängig gemacht); Günter Hotz, Privatdozent Saarbrücken; Arnold Schönhage, Privatdozent Köln.
- 3. Liste: Peter Dembowski, Professor Frankfurt (berufen); Wolfgang Schwarz, Privatdozent Freiburg.
- Liste: Karl Kommerell, ordentlicher Professor Königsberg (berufen); Hans Mohrmann, ordentlicher Professor Basel; Kurt Reidemeister, ordentlicher Professor Königsberg.
Besetzung 1936 (Nachfolge Kommerell):
- Liste Hellmuth Kneser, ordentlicher Professor Greifswald (berufen); Erich Kähler, Professor Vertretung Königsberg (Fakultätsvorschlag); Frank Löbell, ordentlicher Professor München; Kurt Reidemeister, ordentlicher Professor Königsberg (Fakultätsvorschlag; später ersetzt durch Kneser); Wilhelm Süß, ordentlicher Professor Freiburg; Herbert Seifert, Professor Vertretung Heidelberg (Fakultätsvorschlag); William Threlfall, außerordentlicher Professor Dresden (Fakultätsvorschlag).
Besetzung 1966 (Nachfolge Kneser)
- 1. Liste: Günter Pickert, ordentlicher Professor Giessen (berufen, abgelehnt); Wilhelm Klingenberg, ordentlicher Professor Mainz; Wilhelm Stoll, ordentlicher Professor Notre Dame, Indiana/USA.
- 2. Liste: Dieter Gaier, ordentlicher Professor Giessen (berufen, rückgängig gemacht); Günter Hotz, Privatdozent Saarbrücken; Arnold Schönhage, Privatdozent Köln.
- 3. Liste: Peter Dembowski, Professor Frankfurt (berufen); Wolfgang Schwarz, Privatdozent Freiburg.
Akte
Pickert, Günter
Stoll, Wilhelm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 4 Teilaufgaben und -registraturen (Tektonik)
- Bc 4.14 Lehrstuhlbesetzung (Tektonik)
- Lehrstuhlakten (seit 1907) (Tektonik)
- Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) (Bestand)
- Mathematik (Gliederung)