A1: Abt Romanus von Kloster Prüfening, Administrator des Klosters Ensdorf. A2: Landsteuerer des Stands der Prälaten und Stifte der gemeinen Landschaft in Bayern . E: Michael Riß, Bauer zu Geiselhof im Pflegamt Nabburg, und die Klosterregistratur in Ensdorf. Verkauf des Hammerguts Wolfsbach samt dem Hof und Gut daselbst, wie es Egid Steiner, ehemals Hammermeister zu Wolfsbach, lange Jahre innegehabt hat, an Michael Riß, Bauer zu Geiselhof, um 3000 Gulden Kaufsumme und 24 Reichstaler Leihkauf sowie weitere 100 Reichstaler an Meliorationskosten, die das Kloster aufgewendet hat. Zugestandene Berechtigung: Jährliches Brauen von 2 Bräu Bier als Haustrunk, der Mehrbedarf ist bei der Klosterkellerei zu beziehen.
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A1: Abt Romanus von Kloster Prüfening, Administrator des Klosters Ensdorf. A2: Landsteuerer des Stands der Prälaten und Stifte der gemeinen Landschaft in Bayern . E: Michael Riß, Bauer zu Geiselhof im Pflegamt Nabburg, und die Klosterregistratur in Ensdorf. Verkauf des Hammerguts Wolfsbach samt dem Hof und Gut daselbst, wie es Egid Steiner, ehemals Hammermeister zu Wolfsbach, lange Jahre innegehabt hat, an Michael Riß, Bauer zu Geiselhof, um 3000 Gulden Kaufsumme und 24 Reichstaler Leihkauf sowie weitere 100 Reichstaler an Meliorationskosten, die das Kloster aufgewendet hat. Zugestandene Berechtigung: Jährliches Brauen von 2 Bräu Bier als Haustrunk, der Mehrbedarf ist bei der Klosterkellerei zu beziehen.
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Ensdorf Urkunden 745
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Ensdorf Urkunden
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18. Mai 1675
Or. mit Unterschriften von A1 und des Priors Bernhard Degl; Pap.
Urkunden
deutsch
Besiegelung/Beglaubigung: Kloster Ensdorf (aufgedrücktes Administrationssiegel)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ
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