Klage des Johan Christian Missing, Sohn des + Prokurators Christian Missing, vertreten durch seine Vormünder Johan Wernecke, Berndt Baurman und Herman zur Mollen ./. Dr. Johan Droste, Elisabeth Missing und Vikar Christoffer Missing als Erben seines Großvaters Johan Missing senior, Prokurator am geistlichen Hofgericht, und dessen Testamentsvollstrecker Lic. Dietrich zum Sande u. Johan Lennep. Streit um den Nachlass des Johan Missing senior.
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Klage des Johan Christian Missing, Sohn des + Prokurators Christian Missing, vertreten durch seine Vormünder Johan Wernecke, Berndt Baurman und Herman zur Mollen ./. Dr. Johan Droste, Elisabeth Missing und Vikar Christoffer Missing als Erben seines Großvaters Johan Missing senior, Prokurator am geistlichen Hofgericht, und dessen Testamentsvollstrecker Lic. Dietrich zum Sande u. Johan Lennep. Streit um den Nachlass des Johan Missing senior.
B-C Civ, 1763
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1390, 1518, 1561, 1563, 1566, 1569, 1570, 1574, 1581, 1584, 1586, 1589, 1590, 1599, 1603, 1605, 1607, 1610, 1612, 1613) 1614
Darin: [...] o. 1599, Urkunde betr. die Kinder des + Johan von Detten; p. Urkunde betr. das Testament des Everhard von Langen; q. 1574, Obligation der Helene, Witwe Gerhard Lennep für Gertrud Baecks; r. 1581, Rentverschreibung des Sibert von Eill und seiner Bürgen Adrian von der Hegge zu Hoetmar und Godeke Schencking zu Beveren; s. 1586, desgl. des Henrich Mallingrodt zur Küchen und seiner Bürgen Herman Deipenbrock zu Bullern und Johan von der Recke; t. desgl. des Arnold von Raesfeld zu Hameren; u. desgl. des Everwin Stevening zum Broke u. des Balthasar von Lieskirchen; v. 1603, desgl. des Ludolf von Galen zum Ermelinghove und seiner Bürgen Jobst von der Recke zu Heessen und Goddert Hanne (?); w. 1590, desgl. des Heidenrich Valcke zu Wersch.
Enthält: Johan Missing senior (+ 1613) I. Ehe. oo mit Elisabeth Lennep, Tochter des Gerhard Lennep. 5 Kinder: a. Katharina, + 16.3.1606 oo Dr. Johan Droste mit Johan, Kaspar u. Wilhelm; b. Christian, + 11.8.1607 oo Elisabeth Vinhagen mit Johan-Christian; c. Konrad; d. Elisabeth; e. Christoffer, Vikar. Johan Missing senior II. Ehe (oo 1569) mit Anna, 5 Kinder: a. Johan mit 2 Töchtern; b. Anna oo Herman zur Mollen; c. Gertrud oo Bernd Voss mit Johan; d. Georg; e. Henrich mit Anna, verheiratet in Esens. Anlage 1 (Abschrift): 4.10. 1613. Testament des Johan Missing senior. Anlage 2 (Abschrift): 18.3. 1605. Heiratsvertrag zwischen Christian Missing, Sohn des Johan Missing senior und der + Elsbe Lennep, und Elsbe Vinhagen, Tochter des + Bernhard Vinhagen und der Gertrud Glandrup. Zeugen des Bräutigams: der Vater Johan Missing, Dr. Johan Droste, Notar Johan Missing, Johan Lennep und Gildemeister Herman zur Müllen. Zeugen der Braut: Oldermann Lic. Henrich Otterstedde, Bernhard Burman, Ratsherr Hans Lake und Rotger Vinhagen. Anlage 3 (Abschrift): Verzeichnis des Nachlasses des Johan Missing senior. Verzeichnet werden Rentverschreibungen: a. 1612, der Eheleute Johan von Lethmate zu Langen u. Agnes Valcke; b. 1566, des Stifts Notteln für Gerhard Lennep u. Frau Helene; c. 1570, des Sontag von Münster zu Naelrade für Gertrud Averhagen; d. 1569, des Jaspar von Oer zum Brocke (?) Und dessen Bürgen Franz von Loe, Hw. zu Neisch und Franz von Bodelschwing zu Sandtfurdt; e. 27.4. 1518 (Dienstag nach S. Markus), des Johan Herdingh genannt (geheiten) von Groningen und seiner Frau Else, Bürgen in Wolbeck, für den Priester Henrich Broiering u. dessen Vetterschen Greite Deitmars; f. 1563, des Christoffer von Heven u. Frau Anna; g. 1552 o. 1512, des Henrich Wulff zu Füchtelen und Frau Anna; h. 21.12. 1390 (in die S. Thomae apostoli), des Bischofs Heidenrich zu Münster für Johan Stevening, Bürger zu Münster, (dabei liegt ein Zettel von der Hand der Else Bisping und des Gerhard Lennep von 1561); i. 1607, der Michaele Nagell, Witwe von dem Bergte zum Neuwengrabe und des Adolf Nagell zu Ittlingen, Droste zu Stromberg; ferner k. 1589, Kaufvertrag mit Dr. Goddert Torck als Testamentsvollstrecker der Klara Volbers über einen Garten; l. 1584, ein Kaufvertrag über ein Haus zwischen Helene, Witwe Notar Gerhard Lennep und Lic. Johan Missing; m. 1610, Obligation des Domherrn Jürgen Nagell und des Ratsherren Jakob Stoeve und Bernhard Scholbrock namens der Landschaft des Stiftes Münster; n. Obligation der Witwe Rentmeister Anton Moderson zu Wolbeck, geb. Engele Schade und ihrer Bürgen, des Sekretärs Henrich Tegeder und des Rentmeisters Herman Tegeder in Wolbeck;
Enthält: Johan Missing senior (+ 1613) I. Ehe. oo mit Elisabeth Lennep, Tochter des Gerhard Lennep. 5 Kinder: a. Katharina, + 16.3.1606 oo Dr. Johan Droste mit Johan, Kaspar u. Wilhelm; b. Christian, + 11.8.1607 oo Elisabeth Vinhagen mit Johan-Christian; c. Konrad; d. Elisabeth; e. Christoffer, Vikar. Johan Missing senior II. Ehe (oo 1569) mit Anna, 5 Kinder: a. Johan mit 2 Töchtern; b. Anna oo Herman zur Mollen; c. Gertrud oo Bernd Voss mit Johan; d. Georg; e. Henrich mit Anna, verheiratet in Esens. Anlage 1 (Abschrift): 4.10. 1613. Testament des Johan Missing senior. Anlage 2 (Abschrift): 18.3. 1605. Heiratsvertrag zwischen Christian Missing, Sohn des Johan Missing senior und der + Elsbe Lennep, und Elsbe Vinhagen, Tochter des + Bernhard Vinhagen und der Gertrud Glandrup. Zeugen des Bräutigams: der Vater Johan Missing, Dr. Johan Droste, Notar Johan Missing, Johan Lennep und Gildemeister Herman zur Müllen. Zeugen der Braut: Oldermann Lic. Henrich Otterstedde, Bernhard Burman, Ratsherr Hans Lake und Rotger Vinhagen. Anlage 3 (Abschrift): Verzeichnis des Nachlasses des Johan Missing senior. Verzeichnet werden Rentverschreibungen: a. 1612, der Eheleute Johan von Lethmate zu Langen u. Agnes Valcke; b. 1566, des Stifts Notteln für Gerhard Lennep u. Frau Helene; c. 1570, des Sontag von Münster zu Naelrade für Gertrud Averhagen; d. 1569, des Jaspar von Oer zum Brocke (?) Und dessen Bürgen Franz von Loe, Hw. zu Neisch und Franz von Bodelschwing zu Sandtfurdt; e. 27.4. 1518 (Dienstag nach S. Markus), des Johan Herdingh genannt (geheiten) von Groningen und seiner Frau Else, Bürgen in Wolbeck, für den Priester Henrich Broiering u. dessen Vetterschen Greite Deitmars; f. 1563, des Christoffer von Heven u. Frau Anna; g. 1552 o. 1512, des Henrich Wulff zu Füchtelen und Frau Anna; h. 21.12. 1390 (in die S. Thomae apostoli), des Bischofs Heidenrich zu Münster für Johan Stevening, Bürger zu Münster, (dabei liegt ein Zettel von der Hand der Else Bisping und des Gerhard Lennep von 1561); i. 1607, der Michaele Nagell, Witwe von dem Bergte zum Neuwengrabe und des Adolf Nagell zu Ittlingen, Droste zu Stromberg; ferner k. 1589, Kaufvertrag mit Dr. Goddert Torck als Testamentsvollstrecker der Klara Volbers über einen Garten; l. 1584, ein Kaufvertrag über ein Haus zwischen Helene, Witwe Notar Gerhard Lennep und Lic. Johan Missing; m. 1610, Obligation des Domherrn Jürgen Nagell und des Ratsherren Jakob Stoeve und Bernhard Scholbrock namens der Landschaft des Stiftes Münster; n. Obligation der Witwe Rentmeister Anton Moderson zu Wolbeck, geb. Engele Schade und ihrer Bürgen, des Sekretärs Henrich Tegeder und des Rentmeisters Herman Tegeder in Wolbeck;
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ