Bartholome Sturm bescheinigt, daß ihm Marthe Schuoßer aus Bludenz (Bludens) 60 fl, erstmals verzinslich zu Pfingstmarkt [?] 1688, geliehen hat, und verpflichtet sich nach vierteljährlicher Kündigung zur Rückzahlung samt angelaufenen Zinsen.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 g U 40
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 g Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz
Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz >> Urkunden >> Dorothea Spen, Witwe des Stoffel Traub, Bürgerin zu Riedlingen, verkauft, weil sie "vor hunger nicht verderben wöllen", um 45 fl. Riedlinger Währung an Georg Mayer, Bürger und Schuhmacher zu Riedlingen ihren durch Flurbezeichnungen (in Gröninger (wohl Grüningen) Gassen, den langen Weg hinab in Gröninger Au) und Anlieger (Georg Fritz, Baumeister, und Jakob Jocher) näher beschriebenen 1 1/2 J. großen und zehntpflichtigen AckeRiedlingen
1687 (1687 o.T.)
Urkunden
Siegler: Jerg Spelhoffer, Schwager d. A. - Unterschr. Barbara (?) Majer
Siegelbeschreibung: 1 Lacksiegel (Petsch.)
Vermerke: Rv. auf Nr. 40 (1636 Januar 16)
Siegelbeschreibung: 1 Lacksiegel (Petsch.)
Vermerke: Rv. auf Nr. 40 (1636 Januar 16)
Mayer, Barbara
Schuoßer, Marthe
Spelhoffer, Jerg
Sturm, Bartholome
Bludenz, Vorarlberg [A]
Dorothea Spen, Witwe des Stoffel Traub, Bürgerin zu Riedlingen, verkauft, weil sie "vor hunger nicht verderben wöllen", um 45 fl. Riedlinger Währung an Georg Mayer, Bürger und Schuhmacher zu Riedlingen ihren durch Flurbezeichnungen (in Gröninger (wohl Grüningen) Gassen, den langen Weg hinab in Gröninger Au) und Anlieger (Georg Fritz, Baumeister, und Jakob Jocher) näher beschriebenen 1 1/2 J. großen und zehntpflichtigen AckeRiedlingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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- Dorothea Spen, Witwe des Stoffel Traub, Bürgerin zu Riedlingen, verkauft, weil sie "vor hunger nicht verderben wöllen", um 45 fl. Riedlinger Währung an Georg Mayer, Bürger und Schuhmacher zu Riedlingen ihren durch Flurbezeichnungen (in Gröninger (wohl Grüningen) Gassen, den langen Weg hinab in Gröninger Au) und Anlieger (Georg Fritz, Baumeister, und Jakob Jocher) näher beschriebenen 1 1/2 J. großen und zehntpflichtigen AckeRiedlingen (Archivale)