Kläger: Lt. Hermann Boeckelmann, Advokat in Hamburg, später (1613) Johann Boeckelmann, Friedrich Willers und Joachim Sey, namens seiner Frau Anne, geb. Willers, als Erben des Hermann Boeckelmann, in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Grotejan (Grotian), Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung des Beklagten über seine Abrechnung der Ausgaben und Einnahmen in dem von ihm als Gläubiger des verstorbenen Hans Schmidt 1581 übernommenen Brauerbe des Hans Schmidt am Winserbaum in einem Streit mit den übrigen Gläubigern um die Priorität der Forderungen u.a. des Klägers über 2000 Mark
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Kläger: Lt. Hermann Boeckelmann, Advokat in Hamburg, später (1613) Johann Boeckelmann, Friedrich Willers und Joachim Sey, namens seiner Frau Anne, geb. Willers, als Erben des Hermann Boeckelmann, in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Grotejan (Grotian), Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung des Beklagten über seine Abrechnung der Ausgaben und Einnahmen in dem von ihm als Gläubiger des verstorbenen Hans Schmidt 1581 übernommenen Brauerbe des Hans Schmidt am Winserbaum in einem Streit mit den übrigen Gläubigern um die Priorität der Forderungen u.a. des Klägers über 2000 Mark
211-2_B 64
B 4713
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1581-1614
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Peter Paul Steuernagel. Beklagter: Lt. Martin Kuhn.- Instanzen: 1. Obergericht 1608-1610. 2. Reichskammergericht 1611 (1611-1614) (Kläger).- Darin: Auszug aus dem Accise-Buch über die Brau-Erlaubnisse (Orloffe) des Eggert Buck und des Arendts Wichmann 1581-1607; Überlassung des Erbes am Winserbaum 1583 durch Johann Schmidt an den Beklagten; Eintrag in das Denckel-Buch 1591: Übernahme des Erbes am Winserbaum durch den Beklagten gegen die Befriedigungder Forderungen bestimmter Gläubiger; Abrechnungen über die Einnahmen und Ausgaben (besonders für Haus-Reparaturen) des Brauerbes am Winserbaum und anderer Erben 1581-1607; gerichtlich angeordneter Vergleich von 1614 zwischen den Prozessparteien.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11051 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ