Finanzamt Hildesheim (Bestand)
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NLA HA, Nds. 225 Hildesheim
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.3 Finanzen >> 1.13.3.1 Allgemeine Finanzverwaltung >> 1.13.3.1.3 Untere Landesbehörden >> 1.13.3.1.3.2 Finanzämter im ehemaligen Reg. Bezirk Hildesheim
1921-2005
Enthält: Steuerakten, Betriebslisten
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Finanzämter und zur Finanzverwaltung siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Allgemeine Finanzverwaltung" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g466 ).
Das Finanzamt Hildesheim wurde für den Stadt- und Landkreis Hildesheim sowie den Landkreis Marienburg eingerichtet. Letzterer wurde zum 1. Juni 1946 mit dem Landkreis Hildesheim zum Landkreis Hildesheim-Marienburg zusammengeschlossen. Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Hildesheim/Alfeld vom 11. Februar 1974 (Nds. GVBl. 6/1974, S. 74) wurde dieser Kreis zum 1. März 1974 aufgelöst und zusammen mit der bisher kreisfreien Stadt Hildesheim, sechs Gemeinden des Landkreises Gandersheim und der Gemeinde Breinum aus dem Landkreis Alfeld zum neuen Landkreis Hildesheim vereinigt, der selbst einige Gemeinden an den Landkreis Hannover abgab. Zum 1. August 1977 ging der Landkreis Alfeld ganz in den Landkreis Hildesheim auf, der 1981 um die Samtgemeinde Duingen (Landkreis Holzminden) vergrößert wurde. Die örtliche Zuständigkeit des Finanzamtes Hildesheim erstreckte sich allerdings nicht auf den Altkreis Alfeld, der sein eigenes Finanzamt behielt.
In den 1960/70er Jahren hatte das Finanzamt Hildesheim folgende Sonderaufgaben:
Geschichte des Bestandsbildners: 1) Verwaltung der Erbschaftsteuer für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Bad Gandersheim, Göttingen, Hann. Münden (bis 1972), Herzberg, Holzminden und Northeim;
2) Verwaltung der Beförderungsteuer (bis in die 1970er Jahre) für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Göttingen, Hann. Münden, Herzberg, Holzminden, Northeim und Peine;
3) Verwaltung der Hypothekengewinnabgabe (bis Ende der 1970er Jahre) für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Bad Gandersheim und Goslar (seit den 1970er Jahren auch Göttingen, Hameln, Herzberg, Holzminden, Northeim, Springe und Stadthagen);
4) Veranlagung der Zuckerfabriken im Oberfinanzbezirk Hannover (bis Anfang der 1980er Jahre);
5) landwirtschaftliche Betriebsprüfung (seit den 1970er Jahren) für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Bad Gandersheim, Göttingen, Herzberg, Holzminden und Northeim (seit Anfang der 1980er Jahre nur noch Alfeld und Holzminden).
Zusätzlich zu den Sonderaufgaben 1) und 5) übernahm das Finanzamt Hildesheim mit der Verordnung über zentrale Zuständigkeiten der Finanzbehörden (FinBehzZustV ND) vom 10. Januar 1991 (Nds. GVBl. 1991, S. 17) bis 2005 auch die Lohnsteuer-Außenprüfung bei Arbeitgebern mit 50 bis 999 Arbeitnehmern für den Bereich des Finanzamtes Alfeld (Leine).
Stand: Juli 2015
Bestandsgeschichte: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Bestandsgeschichte der Finanzämter und zum Archivierungsmodell siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Allgemeine Finanzverwaltung" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g466 ).
Stand: Februar 2012
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Finanzämter und zur Finanzverwaltung siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Allgemeine Finanzverwaltung" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g466 ).
Das Finanzamt Hildesheim wurde für den Stadt- und Landkreis Hildesheim sowie den Landkreis Marienburg eingerichtet. Letzterer wurde zum 1. Juni 1946 mit dem Landkreis Hildesheim zum Landkreis Hildesheim-Marienburg zusammengeschlossen. Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Hildesheim/Alfeld vom 11. Februar 1974 (Nds. GVBl. 6/1974, S. 74) wurde dieser Kreis zum 1. März 1974 aufgelöst und zusammen mit der bisher kreisfreien Stadt Hildesheim, sechs Gemeinden des Landkreises Gandersheim und der Gemeinde Breinum aus dem Landkreis Alfeld zum neuen Landkreis Hildesheim vereinigt, der selbst einige Gemeinden an den Landkreis Hannover abgab. Zum 1. August 1977 ging der Landkreis Alfeld ganz in den Landkreis Hildesheim auf, der 1981 um die Samtgemeinde Duingen (Landkreis Holzminden) vergrößert wurde. Die örtliche Zuständigkeit des Finanzamtes Hildesheim erstreckte sich allerdings nicht auf den Altkreis Alfeld, der sein eigenes Finanzamt behielt.
In den 1960/70er Jahren hatte das Finanzamt Hildesheim folgende Sonderaufgaben:
Geschichte des Bestandsbildners: 1) Verwaltung der Erbschaftsteuer für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Bad Gandersheim, Göttingen, Hann. Münden (bis 1972), Herzberg, Holzminden und Northeim;
2) Verwaltung der Beförderungsteuer (bis in die 1970er Jahre) für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Göttingen, Hann. Münden, Herzberg, Holzminden, Northeim und Peine;
3) Verwaltung der Hypothekengewinnabgabe (bis Ende der 1970er Jahre) für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Bad Gandersheim und Goslar (seit den 1970er Jahren auch Göttingen, Hameln, Herzberg, Holzminden, Northeim, Springe und Stadthagen);
4) Veranlagung der Zuckerfabriken im Oberfinanzbezirk Hannover (bis Anfang der 1980er Jahre);
5) landwirtschaftliche Betriebsprüfung (seit den 1970er Jahren) für die Amtsbezirke der Finanzämter Alfeld (Leine), Bad Gandersheim, Göttingen, Herzberg, Holzminden und Northeim (seit Anfang der 1980er Jahre nur noch Alfeld und Holzminden).
Zusätzlich zu den Sonderaufgaben 1) und 5) übernahm das Finanzamt Hildesheim mit der Verordnung über zentrale Zuständigkeiten der Finanzbehörden (FinBehzZustV ND) vom 10. Januar 1991 (Nds. GVBl. 1991, S. 17) bis 2005 auch die Lohnsteuer-Außenprüfung bei Arbeitgebern mit 50 bis 999 Arbeitnehmern für den Bereich des Finanzamtes Alfeld (Leine).
Stand: Juli 2015
Bestandsgeschichte: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Bestandsgeschichte der Finanzämter und zum Archivierungsmodell siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Allgemeine Finanzverwaltung" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g466 ).
Stand: Februar 2012
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
11,9
Bestand
Literatur: Siehe Gruppenvorwort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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