Bischof Bartold erteilt dem Andreaskapitel wegen der durch Fehden verringerten Einkünfte, da der Unterhalt der Kanoniker und die Bauerhaltung der Kirche gefährdet sind, Remission jeglicher Sondersteuer; dafür soll im Tausch der Hof des Stiftes in Rieda der bischöflichen Tafel zufallen. Das Domkapitel stimmt in Person seines Dekans Otto Fulle und Seniors Wilke von Schonebeke ausdrücklich zu. Ausführung auf Pergament; zwei Siegel anhängend, teilweis restauriert Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 153
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Bischof Bartold erteilt dem Andreaskapitel wegen der durch Fehden verringerten Einkünfte, da der Unterhalt der Kanoniker und die Bauerhaltung der Kirche gefährdet sind, Remission jeglicher Sondersteuer; dafür soll im Tausch der Hof des Stiftes in Rieda der bischöflichen Tafel zufallen. Das Domkapitel stimmt in Person seines Dekans Otto Fulle und Seniors Wilke von Schonebeke ausdrücklich zu. Ausführung auf Pergament; zwei Siegel anhängend, teilweis restauriert Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 153
NLA ST, Rep. 3 Andreas, Nr. 153
NLA ST, Rep. 3 Andreas Kollegiatstift St. Andreas zu Verden - Urkunden
Kollegiatstift St. Andreas zu Verden - Urkunden >> 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge
1482 Juni 12, Verden
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche und kommunale Bestände (Tektonik)
- 1.2 Urkunden (Tektonik)
- 1.2.2 Einzelne Klöster, Stifte und Städte (Tektonik)
- Kollegiatstift St. Andreas zu Verden - Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge (Gliederung)
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