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Beilegung der Grenzstreitigkeiten besonders am Weißenberg zwischen der Grafschaft Nassau-Siegen und dem Freien Grund Selbach und Burbach
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.2. Grenzstreitigkeiten
1607-1622, 1665
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Instruktionen des Grafen Wilhelm III. zu Sayn für seine Räte Hans Hermann von Colln, Dr. Johann Holttmann und Sekretär Anastasius Kornzweig (1607, 1610); Vollmacht des Grafen Wilhelm III. zu Sayn für seine Räte Dr. Johann Holttmann und Sekretär Anastasius Kornzweig (1610), Abschied zu Burbach vom 14.11.1610 zur Beilegung von Grenzstreitigkeiten zwischen dem Amt Siegen und dem Grund Burbach (Original). Verordnung der Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen, Georg zu Nassau-Dillenburg und Wilhelm III. zu Sayn zur Beilegung bestehender Grenzstreitigkeiten zwischen dem Amt Siegen und dem Freien Grund Burbach und Selbach (14.06.1621); Korrespondenzen der Grafen zu Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg, Solms, Isenburg und Sayn sowie ihrer Räte zur Beilegung der Grenzstreitigkeiten (1614-1622, 1665); Motive und Ursachen für einen instrumentierten Grenzgang des Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg am 12.04.1606 im Amt Siegen; Verhörsprotokolle zu den Grenzstreitigkeiten zwischen der Grafschaft Nassau-Dillenburg und dem Freien Grund Selbach und Burbach (1606); Nassau-dillenburgische und saynische Motive im Grenzstreit mit Nassau-Siegen (1620). Korrespondenten u.a.: Wilhelm III. Graf zu Sayn, Jacob Schickhardt, Martin Naurath, Antonius Jung, Berthold Schorey, Dr. Johannes Holttmann, Johannes Daun, Sekretär Anastasius Kornzweig, Jacob Jungmann, Hermann Shildt, Erasmus Stoewe, Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Georg Graf zu Nassau-Dillenburg, Notar Friedrich Neuber, Philipp Graf zu Solms, Wolfgang Ernst Graf zu Isenburg, Georg Graf zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Johann Dickel (Berleburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.