Hintergrund des Prozesses ist die Klage der Maria (Meye) Seidenpfennig, der Erbin und Schwester des Hein (Heinrich) Seidenpfennig, auf Annullierung des Verkaufs ihrer Erbschaft von 2 1/2 Morgen Wiesen oder Benden durch ihre Schwägerin Meye (Maria) Becker, die zweite Frau ihres Bruders. Meye Becker sei nur Nutznießerin der 2 1/2 Morgen Wiesen gewesen. Eigentümer der insgesamt 5 Morgen großen Wiese waren Hein Seidenpfennig und seine erste Frau Bela. Nach dem Tod des Hein Seidenpfennig haben die Freunde und Erben der Bela 2 1/2 Morgen von dieser Wiese erfolgreich gegen Meye Becker eingeklagt.
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Hintergrund des Prozesses ist die Klage der Maria (Meye) Seidenpfennig, der Erbin und Schwester des Hein (Heinrich) Seidenpfennig, auf Annullierung des Verkaufs ihrer Erbschaft von 2 1/2 Morgen Wiesen oder Benden durch ihre Schwägerin Meye (Maria) Becker, die zweite Frau ihres Bruders. Meye Becker sei nur Nutznießerin der 2 1/2 Morgen Wiesen gewesen. Eigentümer der insgesamt 5 Morgen großen Wiese waren Hein Seidenpfennig und seine erste Frau Bela. Nach dem Tod des Hein Seidenpfennig haben die Freunde und Erben der Bela 2 1/2 Morgen von dieser Wiese erfolgreich gegen Meye Becker eingeklagt.
AA 0627, 2171 - G 899/2905
AA 0627 Reichskammergericht, Teil III: E-G
Reichskammergericht, Teil III: E-G >> 3. Buchstabe G
1537 - 1541
Enthaeltvermerke: Kläger: Jakob von Gulch (Gülch) gen. zu der Rosen und Konsorten, (Bekl.) Beklagter: Maria Seidenpfennig, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Simon Engelhart 1537 - Dr. Hieronimus Lerchenfelder 1537 - Lic. Mauritius Breunle 1537 - Lic. Amandus Wolff 1537 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Hieronimus Heuser 1537 - Philipp Boveler 1537 - Lic. Valentin Gotfridt 1537 - Lic. Christophorus Swaebach 1537 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Vogt oder Schultheiß und Schöffen zu Euchen oder zur Linden (beides Gem. Broichweiden, Kr. Aachen) auf Unterweisung durch Schultheiß und Schöffen des Hauptgerichts zu Jülich 1535 - 1537 - 2. RKG 1537 - 1541 Beweismittel: Zeugenverhör (in Q 5). RKG-(Bei-)Urteile vom 28. Nov. 1539 und 7. April 1540 (Prot.). Beschreibung: 2,5 cm, 53 Bl., lose; Q 1 - 14.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:34 MESZ