Wasser- und Schiffahrtsdirektion Bremen, Akten (Bestand)
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5.6/1
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 5. Staatliche Stellen des Reichs und des Bundes im Land Bremen
1945 - 1976
Enthält: Dienstbetrieb und Organisation - Bereisungen, Berichtswesen - Öffentlichkeitsarbeit - Haushalt - Personal, Ausbildung, Arbeitsplanung - Akten und Dokumentationstätigkeit - Grundstücke -
Dienstgebäude, Hochbaumaßnahmen - Dienstfahrzeuge - Verwaltung von Fahrzeugen der deutschen Handels- und Kriegsflotte nach 1945 - Verwaltung einzelner OMGUS-Schiffe - Planung, Durchführung, Ausgleichsmaßnahmen, Entschädigungsverfahren bei Wasserbau- und Tiefbaumaßnahmen - Leitplanung, Wasserbau im Allgemeinen - Wasser- und Tiefbau auf der Mittelweser und den Nebenflüssen, auf Unterweser und Außenweser, auf Küstenkanal und Oberer Hunte, auf der Unteren Hunte - Planung, Ausführung und Betrieb von Schifffahrtszeichen, Seezeichen - Radaranlagen - Verkehrslenkung - Baugenehmigungen für Industrieansiedlungen und Abwassereinleitungen - Aufsicht über das Lotsenwesen - Havarien, Kollisionen, Wracks, Bergungen - Hochwasser- und Eislagen - Förderung der Schifffahrt - Hydrologische und biologische Untersuchungen
Geschichte des Bestandsbildners: Die Verwaltung der Wasserstraßen und Strombauten erfolgte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zunächst durch die Wasserstraßendirektion, die als bremische Behörde nach amerikanischer Weisung arbeitete. 1947 wurde sie in Seewasserstraßendirektion umbenannt und der bizonalen Seeverkehrsverwaltung in Hamburg unterstellt; zugleich erhielt sie eine Binnenschifffahrtsabteilung. Am 20. Januar 1949 nahm sie wieder den Namen Wasserstraßendirektion an, und am 1. November 1949 wurde sie in Wasser- und Schiffahrtsdirektion umbenannt. 1950 wurde sie eine dem Bundesminister für Verkehr unterstellte Bundesmittelbehörde. Ihr unterstanden die Wasser- und Schifffahrtsämter Bremen, Bremerhaven, Brake und seit 1952 auch Oldenburg. 1976 erfolgte die Zusammenlegung mit der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Aurich zur Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest mit Sitz in Aurich.
Dienstgebäude, Hochbaumaßnahmen - Dienstfahrzeuge - Verwaltung von Fahrzeugen der deutschen Handels- und Kriegsflotte nach 1945 - Verwaltung einzelner OMGUS-Schiffe - Planung, Durchführung, Ausgleichsmaßnahmen, Entschädigungsverfahren bei Wasserbau- und Tiefbaumaßnahmen - Leitplanung, Wasserbau im Allgemeinen - Wasser- und Tiefbau auf der Mittelweser und den Nebenflüssen, auf Unterweser und Außenweser, auf Küstenkanal und Oberer Hunte, auf der Unteren Hunte - Planung, Ausführung und Betrieb von Schifffahrtszeichen, Seezeichen - Radaranlagen - Verkehrslenkung - Baugenehmigungen für Industrieansiedlungen und Abwassereinleitungen - Aufsicht über das Lotsenwesen - Havarien, Kollisionen, Wracks, Bergungen - Hochwasser- und Eislagen - Förderung der Schifffahrt - Hydrologische und biologische Untersuchungen
Geschichte des Bestandsbildners: Die Verwaltung der Wasserstraßen und Strombauten erfolgte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zunächst durch die Wasserstraßendirektion, die als bremische Behörde nach amerikanischer Weisung arbeitete. 1947 wurde sie in Seewasserstraßendirektion umbenannt und der bizonalen Seeverkehrsverwaltung in Hamburg unterstellt; zugleich erhielt sie eine Binnenschifffahrtsabteilung. Am 20. Januar 1949 nahm sie wieder den Namen Wasserstraßendirektion an, und am 1. November 1949 wurde sie in Wasser- und Schiffahrtsdirektion umbenannt. 1950 wurde sie eine dem Bundesminister für Verkehr unterstellte Bundesmittelbehörde. Ihr unterstanden die Wasser- und Schifffahrtsämter Bremen, Bremerhaven, Brake und seit 1952 auch Oldenburg. 1976 erfolgte die Zusammenlegung mit der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Aurich zur Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest mit Sitz in Aurich.
ca. 25
Bestand
Literatur: Die Geschichte der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Bremen. Denkschrift anläßlich der Fertigstellung des neuen Dienstgebäudes am Franziuseck 5, hrsg. von der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest, Bremen 1955; Helmuth Horst Meyer, Die Unter- und Außenweserkorrektion als Problem des Bundesstaatsrechts. Zuzüglich einer Untersuchung über den räumlichen Umfang der Bundeswasserstraßen, Düsseldorf 1963; Das neue Gesicht der Wasser- und Schiffahrtsdirektionen Mitte und Nordwest, in: Die Weser, 52, 1978, S. 35 f.;Festschrift zum Tag der offenen Tür der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest 9. Juni 1985, hrsg. von der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest, Leer 1985; 40 Jahre Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest, Aurich 1992 (Zwischen Weser und Ems, Heft 26); Information über Bundeswasserstraßen und Schiffahrt im Bereich der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest, hrsg. von der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nordwest, Aurich 1994.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ