Akten des Landgrafen Philipp (Die Mehrzahl der Schreiben in Wien): Instruktion mit Nebeninstruktion für seine Gesandten beim Schmalkaldischen Bundestage in Frankfurt (Alexander v.d. Tann, Dr. Günterode, Lic. Johann Keudel und Sebastian Aitinger) und Briefwechsel mit ihnen
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.19 Ereignisse von 1542 bis zum Braunschweigischen Zug 1545
September, Oktober 1543
Enthält: 1543 September. Instruktionspunkte: Türkenhilfe (Botschaft an den Kaiser zu senden), die angeregte Restitution des Herzogs Heinrich von Braunschweig (ebenfalls Botschaft an den Kaiser), Visitation und Reformation des Reichskammergerichts (Bedenken soll nachgesandt werden), Verhalten in der allgemeinen politischen Lage (Gegenmaßregeln gegen Herzog Heinrichs Praktiken), Aufnahme Friedrichs Freiherrn von Schwarzenberg in den Bund
Enthält: Kursächsisch-hessische Vorschläge betr. die Vergardungen von Knechten im Lande Braunschweig und im Stifte Bremen. Die eingetroffenen Gesandtschaften. Ausschuß zur Vorberatung betr. die Beschickung des Visitationstages in Speyer. Bestellung der Visitatoren. Bedenken Jakob Sturms über die Beschickung des Reichstages. Sendung nach Mainz: Prozeß gegen die Person des Kanzlers Dr. Jakob Jonas als Visitator. Nachricht von der Einnahme Stuhlweißenburgs durch die Türken. Erlegung der Türkenhilfe durch Augsburg und Ulm und die daraus für den Bund zu ziehenden Folgerungen. Wunsch des Landgrafen, von der Beschickung des Visitationstages verschont zu bleiben. Die Ausschußberatungen. Gleichzeitige Beratungen der übrigen Bundesräte wegen der Türkenhilfe, Beschluß, diese nicht auf Grund des Nürnberger Reichstagsabschiedes, sondern aus freiem Willen zu gewähren, und die alten Anschläge noch einmal zu Grunde zu legen. Widerspruch Hessens. Ablehnung des hessischen Antrags, dem Kaiser durch eine Gesandtschaft, nicht brieflich, Mitteilung zu machen (Wildpret für die Hochzeit des Dr. Hieronymus zum Lamm). Johann Keudels Verhandlungen mit Granvella über die Komturei zu Hessen, Verbot des Anschlagens der kaiserlichen Briefe in Marburg, Rat der Stände in dieser als Religionssache anzusehenden Angelegenheit erbeten. Siehe auch Nr. 1433 (Beantwortung des kaiserlichen Monitoriums)
Enthält: Oktober. Schreiben an den Kaiser in Sachen der Restitution des Herzogs Heinrich von Braunschweig. Türkenhilfe. Dr. Günterode als Mitbeistand zum Speyrer Visitationstage. Der dritte Doppelmonat (Hierbei ein Schreiben der Bundesgesandtschaften an den Landgrafen (3. Oktober) betr. mündliche Werbung der zurückreisenden Gesandten Kursachsens, Tecklenburgs und der sächsischen Städte bei dem Landgrafen in der eßlingischen Angelegenheit)
Enthält: Kursächsisch-hessische Vorschläge betr. die Vergardungen von Knechten im Lande Braunschweig und im Stifte Bremen. Die eingetroffenen Gesandtschaften. Ausschuß zur Vorberatung betr. die Beschickung des Visitationstages in Speyer. Bestellung der Visitatoren. Bedenken Jakob Sturms über die Beschickung des Reichstages. Sendung nach Mainz: Prozeß gegen die Person des Kanzlers Dr. Jakob Jonas als Visitator. Nachricht von der Einnahme Stuhlweißenburgs durch die Türken. Erlegung der Türkenhilfe durch Augsburg und Ulm und die daraus für den Bund zu ziehenden Folgerungen. Wunsch des Landgrafen, von der Beschickung des Visitationstages verschont zu bleiben. Die Ausschußberatungen. Gleichzeitige Beratungen der übrigen Bundesräte wegen der Türkenhilfe, Beschluß, diese nicht auf Grund des Nürnberger Reichstagsabschiedes, sondern aus freiem Willen zu gewähren, und die alten Anschläge noch einmal zu Grunde zu legen. Widerspruch Hessens. Ablehnung des hessischen Antrags, dem Kaiser durch eine Gesandtschaft, nicht brieflich, Mitteilung zu machen (Wildpret für die Hochzeit des Dr. Hieronymus zum Lamm). Johann Keudels Verhandlungen mit Granvella über die Komturei zu Hessen, Verbot des Anschlagens der kaiserlichen Briefe in Marburg, Rat der Stände in dieser als Religionssache anzusehenden Angelegenheit erbeten. Siehe auch Nr. 1433 (Beantwortung des kaiserlichen Monitoriums)
Enthält: Oktober. Schreiben an den Kaiser in Sachen der Restitution des Herzogs Heinrich von Braunschweig. Türkenhilfe. Dr. Günterode als Mitbeistand zum Speyrer Visitationstage. Der dritte Doppelmonat (Hierbei ein Schreiben der Bundesgesandtschaften an den Landgrafen (3. Oktober) betr. mündliche Werbung der zurückreisenden Gesandten Kursachsens, Tecklenburgs und der sächsischen Städte bei dem Landgrafen in der eßlingischen Angelegenheit)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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