Verfahren Luise Lea Zweig, geb. Engel (*17.12.1885, verstorben 31.10.1961), Jerusalem/Israel, gegen das Deutsche Reich
Vollständigen Titel anzeigen
B Rep. 025-07 Nr. 13425-13430/59
registratursignatur: B Rep. 025-07 Nr. 74 WGA 13425-13430/59; 74 WGA 149/62
B Rep. 025-07 Wiedergutmachungsämter von Berlin Geschäftsstelle 7
B Rep. 025-07 Wiedergutmachungsämter von Berlin Geschäftsstelle 7
1959 - 1962
darin: Geschädigt: Otto Zweig (*11.01.1874, verstorben Juli 1942), zuletzt wohnhaft: Olmütz, CSR, Mähren, Felix Zweig (*23.10.1879, verstorben 23.03.1939), zuletzt wohnhaft: Olmütz, Mähren/CSR, Anna Zweig, geb. Briess (*02.02.1876, verstorben Juli 1942), verstorben, zuletzt wohnhaft: Ölmütz, CSR, Mähren und Rudolf Zweig (*22.03.1900, verstorben1942), zuletzt wohnhaft: Olmütz, CSR, Mähren
enthält: Enthält: Bankguthaben.- Wertpapiere.- Gold, Silber, Schmuck.- Hausrat.- Personenkraftwagen.- Wagen- und Maschinenpark.- Roh- und Fertigware.- Kunstgegenstände: Sammlung von Otto Zweig in Olmütz, 50 Gemälde, beschlagnahmt von Gestapo im Juni 1942, darunter ein Gemälde von Rubens, Der sprechende Hund, als Geschenk der Stadt Olmütz für Hitler nach Berlin gesandt, weitere Gemälde von Danhauser, Georg Ferdinand Waldmüller, ein Teil der Sammlung wurde an Robert Hanisch und Stephan Luther verkauft, ein anderer Teil Karl Bankl, Gestapobeamter, geschenkt, der Rest wurde nach Brünn in das Lager der Treuhandgesellschaft gebracht.- Liste mit näheren Angaben zu Kunst- und Kulturgütern.
enthält: Enthält: Bankguthaben.- Wertpapiere.- Gold, Silber, Schmuck.- Hausrat.- Personenkraftwagen.- Wagen- und Maschinenpark.- Roh- und Fertigware.- Kunstgegenstände: Sammlung von Otto Zweig in Olmütz, 50 Gemälde, beschlagnahmt von Gestapo im Juni 1942, darunter ein Gemälde von Rubens, Der sprechende Hund, als Geschenk der Stadt Olmütz für Hitler nach Berlin gesandt, weitere Gemälde von Danhauser, Georg Ferdinand Waldmüller, ein Teil der Sammlung wurde an Robert Hanisch und Stephan Luther verkauft, ein anderer Teil Karl Bankl, Gestapobeamter, geschenkt, der Rest wurde nach Brünn in das Lager der Treuhandgesellschaft gebracht.- Liste mit näheren Angaben zu Kunst- und Kulturgütern.
Archivale
Verweis: B Rep. 032, Treuhänder Reg. Nr. G/6496/Z
Edition: 74 WGA 13425/59; 74 WGA 13426/59; 74 WGA 13427/59; 74 WGA 13428/59; 74 WGA 13429/59; 74 WGA 13430/59; 74 WGA 149/62
Entnommen: Kt. 465
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:58 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Berlin (Archivtektonik)
- B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 (Tektonik)
- B 2 Senat von Berlin (Tektonik)
- B 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen (Tektonik)
- B Rep. 025 Wiedergutmachungsämter von Berlin (Tektonik)
- B Rep. 025-07 Wiedergutmachungsämter von Berlin Geschäftsstelle 7 (Bestand)