G 215 - Evangelisches Pfarramt Westgartshausen [Standort: Pfarramt] (Bestand)
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G 215
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit W
1554-1990
Einleitung: mit Weipertshofen
Der Bestand befindet sich auf dem Pfarramt Westgartshausen.
===== Orts- und Ortskirchengeschichte =====
Die Pfarrei Westgartshausen bestand schon im Mittelalter. Eine Kirche wird bereits 1255 erwähnt. Die Reformation scheint schon von 1525 an Eingang gefunden zu haben. Das Dorf gehörte bis 1792 zur Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach, war dann bis 1805 preußisch, dann bayerisch und fiel 1810 an Württemberg.
Von der Reformation an war Weipertshofen Filiale von Westgartshausen. Im Jahr 1892 wurde es zur eigenen (provisorischen) Pfarrei erhoben. Heute gehören zu Westgartshausen noch ca. acht kleine Orte bzw. Weiler. Die Pfarrei ist Teil des Kirchenbezirks Crailsheim.
===== Bestandsbeschreibung =====
Im vorliegenden Archiv fällt der umfangreiche Bestand an Akten der "Älteren Abteilung" aus der Zeit vor ca. 1850 auf. Ebenso ist der bemerkenswerte Bestand an Heiligen-Rechnungen von 1598 bis ca. 1825 zu nennen.
Die vorliegenden Akten der "Jüngeren Abteilung" sind inhaltlich sehr enttäuschend, finden sich doch darin, besonders ab 1933, weitgehend nur die Erlasse des Oberkirchenrats.
Die Kirchenpflege-Rechnungen wurden komplett aufbewahrt. Lediglich im Bereich der 1950er und 1960er Jahre sind Belege zum Teil früher schon ausgelesen worden.
Die jetzige Archivierung hat Hans Sobek im Jahr 1984 in mehrmonatiger Arbeit begonnen. Die Vorarbeiten dazu und die Initiative gingen von Herrn Fritz Walther aus. Im Sommer/Herbst 1992 konnte ich dann das Archiv fertigstellen. Bei den Akten aus der Zeit vor ca. 1840 war eine frühere Ordnung zu erkennen; diese konnte aber von mir nur teilweise wieder hergestellt werden. Es waren inhaltliche Kompromisse zu schließen. Die hinter den Betreffen angegebenen Gliederungsziffern (z. B. IV; C) deuten auf dieses Ordnungsschema hin.
Die Akten der "Jüngeren Abteilung" sind nach der Registraturordnung von 1901 geordnet. Die hier angegebenen Gliederungsziffern (z. B. III. A. 16 b) sollten nicht mit den Zeichen in der "Älteren Abteilung" verwechselt werden.
Sämtliche Kirchenbücher und Bände mit den Inventarnummern 51.7; 57.3 5; 68.4 und 76 befinden sich im Pfarrhaus. Das gesamte übrige Archiv ist in einem eigenen Raum im ersten Stock des Gemeindehauses untergebracht. Bei guter Lüftung sollte der Raum ordentliche Bedingungen bieten.
Umfang des Archivs (ohne Kirchenbücher):
Bände: 2,7 lfd. m
Akten: 3,4 lfd. m (40 Schatullen)
Rechnungen: 10,3 lfd. m
Sommer 1993
Erich Heim
Einleitung: Die Pfarrei Westgartshausen bestand schon im Mittelalter. Eine Kirche wird bereits 1255 erwähnt. Die Reformation scheint schon von 1525 an Eingang gefunden zu haben. Das Dorf gehörte bis 1792 zur Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach, war dann bis 1805 preußisch, dann bayerisch und fiel 1810 an Württemberg.
Von der Reformation an war Weipertshofen Filiale von Westgartshausen. Im Jahr 1892 wurde es zur eigenen (provisorischen) Pfarrei erhoben. Heute gehören zu Westgartshausen noch ca. acht kleine Orte bzw. Weiler. Die Pfarrei ist Teil des Kirchenbezirks Crailsheim.
Im vorliegenden Archiv fällt der umfangreiche Bestand an Akten der "Älteren Abteilung" aus der Zeit vor ca. 1850 auf. Ebenso ist der bemerkenswerte Bestand an Heiligen-Rechnungen von 1598 bis ca. 1825 zu nennen.
Die vorliegenden Akten der "Jüngeren Abteilung" sind inhaltlich sehr enttäuschend, finden sich doch darin, besonders ab 1933, weitgehend nur die Erlasse des Oberkirchenrats.
Die Kirchenpflege-Rechnungen wurden komplett aufbewahrt. Lediglich im Bereich der 1950er und 1960er Jahre sind Belege zum Teil früher schon ausgelesen worden.
Die jetzige Archivierung hat Hans Sobek im Jahr 1984 in mehrmonatiger Arbeit begonnen. Die Vorarbeiten dazu und die Initiative gingen von Herrn Fritz Walther aus. Im Sommer/Herbst 1992 konnte ich dann das Archiv fertigstellen. Bei den Akten aus der Zeit vor ca. 1840 war eine frühere Ordnung zu erkennen; diese konnte aber von mir nur teilweise wieder hergestellt werden. Es waren inhaltliche Kompromisse zu schließen. Die hinter den Betreffen angegebenen Gliederungsziffern (z. B. IV; C) deuten auf dieses Ordnungsschema hin.
Die Akten der "Jüngeren Abteilung" sind nach der Registraturordnung von 1901 geordnet. Die hier angegebenen Gliederungsziffern (z. B. III. A. 16 b) sollten nicht mit den Zeichen in der "Älteren Abteilung" verwechselt werden.
Sämtliche Kirchenbücher und Bände mit den Inventarnummern 51.7; 57.3 5; 68.4 und 76 befinden sich im Pfarrhaus. Das gesamte übrige Archiv ist in einem eigenen Raum im ersten Stock des Gemeindehauses untergebracht. Bei guter Lüftung sollte der Raum ordentliche Bedingungen bieten.
Umfang des Archivs (ohne Kirchenbücher):
Bände: 2,7 lfd. m
Akten: 3,4 lfd. m (40 Schatullen)
Rechnungen: 10,3 lfd. m
Sommer 1993
Erich Heim
Der Bestand befindet sich auf dem Pfarramt Westgartshausen.
===== Orts- und Ortskirchengeschichte =====
Die Pfarrei Westgartshausen bestand schon im Mittelalter. Eine Kirche wird bereits 1255 erwähnt. Die Reformation scheint schon von 1525 an Eingang gefunden zu haben. Das Dorf gehörte bis 1792 zur Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach, war dann bis 1805 preußisch, dann bayerisch und fiel 1810 an Württemberg.
Von der Reformation an war Weipertshofen Filiale von Westgartshausen. Im Jahr 1892 wurde es zur eigenen (provisorischen) Pfarrei erhoben. Heute gehören zu Westgartshausen noch ca. acht kleine Orte bzw. Weiler. Die Pfarrei ist Teil des Kirchenbezirks Crailsheim.
===== Bestandsbeschreibung =====
Im vorliegenden Archiv fällt der umfangreiche Bestand an Akten der "Älteren Abteilung" aus der Zeit vor ca. 1850 auf. Ebenso ist der bemerkenswerte Bestand an Heiligen-Rechnungen von 1598 bis ca. 1825 zu nennen.
Die vorliegenden Akten der "Jüngeren Abteilung" sind inhaltlich sehr enttäuschend, finden sich doch darin, besonders ab 1933, weitgehend nur die Erlasse des Oberkirchenrats.
Die Kirchenpflege-Rechnungen wurden komplett aufbewahrt. Lediglich im Bereich der 1950er und 1960er Jahre sind Belege zum Teil früher schon ausgelesen worden.
Die jetzige Archivierung hat Hans Sobek im Jahr 1984 in mehrmonatiger Arbeit begonnen. Die Vorarbeiten dazu und die Initiative gingen von Herrn Fritz Walther aus. Im Sommer/Herbst 1992 konnte ich dann das Archiv fertigstellen. Bei den Akten aus der Zeit vor ca. 1840 war eine frühere Ordnung zu erkennen; diese konnte aber von mir nur teilweise wieder hergestellt werden. Es waren inhaltliche Kompromisse zu schließen. Die hinter den Betreffen angegebenen Gliederungsziffern (z. B. IV; C) deuten auf dieses Ordnungsschema hin.
Die Akten der "Jüngeren Abteilung" sind nach der Registraturordnung von 1901 geordnet. Die hier angegebenen Gliederungsziffern (z. B. III. A. 16 b) sollten nicht mit den Zeichen in der "Älteren Abteilung" verwechselt werden.
Sämtliche Kirchenbücher und Bände mit den Inventarnummern 51.7; 57.3 5; 68.4 und 76 befinden sich im Pfarrhaus. Das gesamte übrige Archiv ist in einem eigenen Raum im ersten Stock des Gemeindehauses untergebracht. Bei guter Lüftung sollte der Raum ordentliche Bedingungen bieten.
Umfang des Archivs (ohne Kirchenbücher):
Bände: 2,7 lfd. m
Akten: 3,4 lfd. m (40 Schatullen)
Rechnungen: 10,3 lfd. m
Sommer 1993
Erich Heim
Einleitung: Die Pfarrei Westgartshausen bestand schon im Mittelalter. Eine Kirche wird bereits 1255 erwähnt. Die Reformation scheint schon von 1525 an Eingang gefunden zu haben. Das Dorf gehörte bis 1792 zur Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach, war dann bis 1805 preußisch, dann bayerisch und fiel 1810 an Württemberg.
Von der Reformation an war Weipertshofen Filiale von Westgartshausen. Im Jahr 1892 wurde es zur eigenen (provisorischen) Pfarrei erhoben. Heute gehören zu Westgartshausen noch ca. acht kleine Orte bzw. Weiler. Die Pfarrei ist Teil des Kirchenbezirks Crailsheim.
Im vorliegenden Archiv fällt der umfangreiche Bestand an Akten der "Älteren Abteilung" aus der Zeit vor ca. 1850 auf. Ebenso ist der bemerkenswerte Bestand an Heiligen-Rechnungen von 1598 bis ca. 1825 zu nennen.
Die vorliegenden Akten der "Jüngeren Abteilung" sind inhaltlich sehr enttäuschend, finden sich doch darin, besonders ab 1933, weitgehend nur die Erlasse des Oberkirchenrats.
Die Kirchenpflege-Rechnungen wurden komplett aufbewahrt. Lediglich im Bereich der 1950er und 1960er Jahre sind Belege zum Teil früher schon ausgelesen worden.
Die jetzige Archivierung hat Hans Sobek im Jahr 1984 in mehrmonatiger Arbeit begonnen. Die Vorarbeiten dazu und die Initiative gingen von Herrn Fritz Walther aus. Im Sommer/Herbst 1992 konnte ich dann das Archiv fertigstellen. Bei den Akten aus der Zeit vor ca. 1840 war eine frühere Ordnung zu erkennen; diese konnte aber von mir nur teilweise wieder hergestellt werden. Es waren inhaltliche Kompromisse zu schließen. Die hinter den Betreffen angegebenen Gliederungsziffern (z. B. IV; C) deuten auf dieses Ordnungsschema hin.
Die Akten der "Jüngeren Abteilung" sind nach der Registraturordnung von 1901 geordnet. Die hier angegebenen Gliederungsziffern (z. B. III. A. 16 b) sollten nicht mit den Zeichen in der "Älteren Abteilung" verwechselt werden.
Sämtliche Kirchenbücher und Bände mit den Inventarnummern 51.7; 57.3 5; 68.4 und 76 befinden sich im Pfarrhaus. Das gesamte übrige Archiv ist in einem eigenen Raum im ersten Stock des Gemeindehauses untergebracht. Bei guter Lüftung sollte der Raum ordentliche Bedingungen bieten.
Umfang des Archivs (ohne Kirchenbücher):
Bände: 2,7 lfd. m
Akten: 3,4 lfd. m (40 Schatullen)
Rechnungen: 10,3 lfd. m
Sommer 1993
Erich Heim
Evangelisches Pfarramt Westgartshausen mit Weipertshofen
16,4 lfd. m
Bestand
Westgartshausen, Crailsheim, Landkreis Schwäbisch Hall
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ