Der Predigtamtskandidat und Prediger an der Nikolai-Kapelle Johann Georg Zeller wird 1724 zum Vikar des Spitalpredigers bestellt und im gleichen Jahr als ordentlicher Prediger in den kirchlichen Dienst aufgenommen
Vollständigen Titel anzeigen
F 8, Nr. 2135
F 8, Nr. 199
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.5. Kirchenwesen >> 1.5.4. Prediger >> 1.5.4.1. Allgemeines
1722, 1724, 1726
Enthält:
- Spezialsuperintendent zu Lustnau Augustin Hochstetter bedankt sich beim Rat, dass sein Schwiegersohn Zeller der Predigtdienst an der Nikolai-Kapelle übertragen wurde, 1722 (1)
- Empfehlungsschreiben Hochstetters für seinen Schwiegersohn Zeller (2, 6, 10, 16)
- Spitalprediger Gaupp bittet, dass er aus Krankheitsgründen bestimmte Aufgaben an den Vikar, erwähnt sind die Predigtamtskandidaten Zeller und Gutermann, abtreten kann, allerdings unter Beibehaltung seiner ungeschmälerten Besoldung, Feb. 1724 (4); mit Ratsbescheid (5)
- Schreiben des Seniors (Frühprediger) Johann Jakob Dörtenbach zum Vikar (7, 8, 14, 15)
- Vereinbarung zwischen Spitalprediger Gaupp und Vikar Zeller über die Arbeitsteilung, Feb. 1724 (9)
- Ratsdekret zur offiziellen Bestellung Zellers als Vikar (2 Ex.), Feb. 1724 (11, 12)
- Hochstetter dankt dem Rat, dass er seinen Schwiegersohn "verwichenen Donnerstag [20. Juli] zu einem pastore ordinario hochgenaigtes erwöhlet und confirmirt" hat, 24. Juli 1724 (16)
- Bitte Zellers, das vakante Spitalpredigerhaus beziehen zu dürfen, 1726 (17); mit Ratsbescheid (18)
- Spezialsuperintendent zu Lustnau Augustin Hochstetter bedankt sich beim Rat, dass sein Schwiegersohn Zeller der Predigtdienst an der Nikolai-Kapelle übertragen wurde, 1722 (1)
- Empfehlungsschreiben Hochstetters für seinen Schwiegersohn Zeller (2, 6, 10, 16)
- Spitalprediger Gaupp bittet, dass er aus Krankheitsgründen bestimmte Aufgaben an den Vikar, erwähnt sind die Predigtamtskandidaten Zeller und Gutermann, abtreten kann, allerdings unter Beibehaltung seiner ungeschmälerten Besoldung, Feb. 1724 (4); mit Ratsbescheid (5)
- Schreiben des Seniors (Frühprediger) Johann Jakob Dörtenbach zum Vikar (7, 8, 14, 15)
- Vereinbarung zwischen Spitalprediger Gaupp und Vikar Zeller über die Arbeitsteilung, Feb. 1724 (9)
- Ratsdekret zur offiziellen Bestellung Zellers als Vikar (2 Ex.), Feb. 1724 (11, 12)
- Hochstetter dankt dem Rat, dass er seinen Schwiegersohn "verwichenen Donnerstag [20. Juli] zu einem pastore ordinario hochgenaigtes erwöhlet und confirmirt" hat, 24. Juli 1724 (16)
- Bitte Zellers, das vakante Spitalpredigerhaus beziehen zu dürfen, 1726 (17); mit Ratsbescheid (18)
17 Schr. (30 Bll)
Sachakte
Dörtenbach, Jakob, ev. Prediger
Gaupp, Jakob, ev. Prediger
Zeller, Johann Georg, ev. Prediger
Gutermann, Christoph Jakob, ev. Prediger
Lustnau
Predigtamtskandidat
Prediger
Nikolaikapelle
Vikar
Spezialsuperintendent
Spitalprediger
Frühprediger
Spitalpredigerhaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:19 MESZ