Akademische Disziplinarkommission, Untersuchungsakten (III) (Bestand)
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UAT 43a/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> B Akademische Zentralorgane >> Bd Gerichts- und Disziplinarorgane >> Bd 3 Disziplinarorgane >> Disziplinarkommission / Strafausschuss (1912-1968)
1898-1967 (1969)
Bestandsbeschreibung: 1. Zur Bestandsstruktur, -geschichte
Die Bestände UAT 43, UAT 43a und UAT 43b wurden in einer TUSTEP-Datei („Tübinger System von Textverarbeitungs-Programmen“) als Teilbestände geführt. Im Januar 2020 wurden sie im Rahmen des Projekts "Retrokonversion und Online-Stellung der Findmittel zu den "Altbeständen" des Universitätsarchivs Tübingen" einzeln in die Archivverwaltungssoftware ACTApro konvertiert.
Der Bestand UAT 43 umfasst Untersuchungsakten der Disziplinarkommission (II) aus der Zeit 1831-1900 im Umfang von 3,00 lfm. Sie gelangten bereits 1910 an das Universitätsarchiv.
Der Bestand UAT 43a umfasst die Untersuchungsakten der Disziplinarkommision (III) aus der Zeit seit 1900 im Umfang von 2,20 Regalmetern, die im Jahr 1965 vom Akademischen Rektoramt dem Universitätsarchiv übergeben wurden.
Der Bestand UAT 43b schließlich enthält drei bereits bei der Verwaltung angelegte Registraturhilfsmittel (Repertorium der Straffälle und Namensverzeichnisse) zu den Untersuchungsakten.
2. Zur Bearbeitung/Erschließung
Die Akten der Jahrgänge 1901 bis 1915 (UAT 43a) wurden im Anschluss an die Übernahme durch ein Karteirepertorium erschlossen. Die Titelaufnahme beschränkte sich dabei auf die Erhebung der Namen der Betroffenen (Beklagten) und die Laufzeit. Eine eingehendere Verzeichnung erfolgte im Jahr 1988 durch stud. phil. Hartmut Schönherr, der die Titelaufnahmen auch für die EDV erfasst hat. Diese Titelaufnahmen wurden 1996 von Michael Wischnath redaktionell überarbeitet. Für den Zeitraum 1933 bis 1945 wurden sie anhand der Akten überprüft. Dabei wurden die Fakultätszugehörigkeit der beteiligten Studierenden sowie gegebenenfalls die verhängten Strafen angegeben. Der Bestand enthält insgesamt 542 Verzeichnungseinheiten (die Akten mit der Signatur UAT 43a/340, 43a/510 und 43a/513 fehlen).
Als personenbezogenes Archivgut unterliegen die Disziplinarakten einer personenbezogenen Schutzfrist von 10 Jahren nach dem Tod, hilfsweise 90 Jahre nach der Geburt der betroffenen Person.
3. Weitere Überlieferung
Weitere Quellen zum Disziplinarwesen und zu den Disziplinarbestimmungen sind in der Tektonik Bd 3 Disziplinarorgane des Universitätsarchivs: Akademische Disziplinarkommission (1811-1912) und Disziplinarkommission / Strafausschuss (1912-1968) aufgelistet. Insbesondere ist auf folgende Unterlagen hinzuweisen:
UAT 43 Akademische Disziplinarkommission, Untersuchungsakten (II) 1831-1900
UAT 43b Akademische Disziplinarkommission, Akten- und Namensverzeichnisse 1831-1959-
Sowie:
UAT 122 Protokolle- und Strafbücher der Akademischen Disziplinarkommission 1829-1912: (122/5 Protokolle (mit Personen und Sachregister) 1864-1912; 122/19 Strafbuch der Studierenden 1897-1903, 1908; 122/20 Personenindex zu UAT 122/19, 1897-1903; 122/21 Strafbuch der Studierenden 1903-1909; 122/22 Personenindex zu UAT 122/21, 1903-1909)
Bestand UAT 117 Akademisches Rektoramt t, Hauptregistratur (I) (1539) 1596-1968 (1978): (117/2014 Protokolle des Disziplinarausschusses 1913-1939).
UAT 166 Akademische Disziplinarkommission, Untersuchungsakten (I) 1810-1831
Tübingen, den 15.7.1997 / 31.01.2020
Dr. Michael Wischnath / Dr. Anastasia Antipova
Inhalt:
1. Untersuchungsakten (III): 531 Verzeichnungseinheiten, 1898-1967 (1969)
2. Fälle ohne Disziplinarverfahren oder ohne entsprechende Unterlagen: 8 Verzeichnungseinheiten, 1941-1963
3. Kassierte Akten: 3 Nrn.
Die Bestände UAT 43, UAT 43a und UAT 43b wurden in einer TUSTEP-Datei („Tübinger System von Textverarbeitungs-Programmen“) als Teilbestände geführt. Im Januar 2020 wurden sie im Rahmen des Projekts "Retrokonversion und Online-Stellung der Findmittel zu den "Altbeständen" des Universitätsarchivs Tübingen" einzeln in die Archivverwaltungssoftware ACTApro konvertiert.
Der Bestand UAT 43 umfasst Untersuchungsakten der Disziplinarkommission (II) aus der Zeit 1831-1900 im Umfang von 3,00 lfm. Sie gelangten bereits 1910 an das Universitätsarchiv.
Der Bestand UAT 43a umfasst die Untersuchungsakten der Disziplinarkommision (III) aus der Zeit seit 1900 im Umfang von 2,20 Regalmetern, die im Jahr 1965 vom Akademischen Rektoramt dem Universitätsarchiv übergeben wurden.
Der Bestand UAT 43b schließlich enthält drei bereits bei der Verwaltung angelegte Registraturhilfsmittel (Repertorium der Straffälle und Namensverzeichnisse) zu den Untersuchungsakten.
2. Zur Bearbeitung/Erschließung
Die Akten der Jahrgänge 1901 bis 1915 (UAT 43a) wurden im Anschluss an die Übernahme durch ein Karteirepertorium erschlossen. Die Titelaufnahme beschränkte sich dabei auf die Erhebung der Namen der Betroffenen (Beklagten) und die Laufzeit. Eine eingehendere Verzeichnung erfolgte im Jahr 1988 durch stud. phil. Hartmut Schönherr, der die Titelaufnahmen auch für die EDV erfasst hat. Diese Titelaufnahmen wurden 1996 von Michael Wischnath redaktionell überarbeitet. Für den Zeitraum 1933 bis 1945 wurden sie anhand der Akten überprüft. Dabei wurden die Fakultätszugehörigkeit der beteiligten Studierenden sowie gegebenenfalls die verhängten Strafen angegeben. Der Bestand enthält insgesamt 542 Verzeichnungseinheiten (die Akten mit der Signatur UAT 43a/340, 43a/510 und 43a/513 fehlen).
Als personenbezogenes Archivgut unterliegen die Disziplinarakten einer personenbezogenen Schutzfrist von 10 Jahren nach dem Tod, hilfsweise 90 Jahre nach der Geburt der betroffenen Person.
3. Weitere Überlieferung
Weitere Quellen zum Disziplinarwesen und zu den Disziplinarbestimmungen sind in der Tektonik Bd 3 Disziplinarorgane des Universitätsarchivs: Akademische Disziplinarkommission (1811-1912) und Disziplinarkommission / Strafausschuss (1912-1968) aufgelistet. Insbesondere ist auf folgende Unterlagen hinzuweisen:
UAT 43 Akademische Disziplinarkommission, Untersuchungsakten (II) 1831-1900
UAT 43b Akademische Disziplinarkommission, Akten- und Namensverzeichnisse 1831-1959-
Sowie:
UAT 122 Protokolle- und Strafbücher der Akademischen Disziplinarkommission 1829-1912: (122/5 Protokolle (mit Personen und Sachregister) 1864-1912; 122/19 Strafbuch der Studierenden 1897-1903, 1908; 122/20 Personenindex zu UAT 122/19, 1897-1903; 122/21 Strafbuch der Studierenden 1903-1909; 122/22 Personenindex zu UAT 122/21, 1903-1909)
Bestand UAT 117 Akademisches Rektoramt t, Hauptregistratur (I) (1539) 1596-1968 (1978): (117/2014 Protokolle des Disziplinarausschusses 1913-1939).
UAT 166 Akademische Disziplinarkommission, Untersuchungsakten (I) 1810-1831
Tübingen, den 15.7.1997 / 31.01.2020
Dr. Michael Wischnath / Dr. Anastasia Antipova
Inhalt:
1. Untersuchungsakten (III): 531 Verzeichnungseinheiten, 1898-1967 (1969)
2. Fälle ohne Disziplinarverfahren oder ohne entsprechende Unterlagen: 8 Verzeichnungseinheiten, 1941-1963
3. Kassierte Akten: 3 Nrn.
2,20 lfm
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.12.2025, 9:03 AM CET
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Hierarchy detail view
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