Michael-Beer'sche Stiftung für Maler und Bildhauer jüdischer Religion (Preisvergabe und Kuratorium)
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PrAdK 0574
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.1. Michael-Beersche Stiftung
1836 - 1850
Enthält: Korrespondenz zwischen dem Kuratorium der Stiftung (gez. Geheimer Oberregierungsrat Dr. Johannes Schulze, Kommerzienrat und Bankier Wilhelm Beer, Johann Gottfried Schadow) und der Akademie (gez. Direktor Dr. G. Schadow, Erster Sekretär Geheimer Regierungsrat Dr. E.H. Toelken; ab 1851 statt Schadow Vizedirektor Prof. Herbig) über Bewerber und Preisträger. Mitteilungen an das Kultusministerium. Ausschreibung 1836 für Geschichtsmalerei (Bl. 1-24); zwei Bewerber: Heinrich Löwenstein, geb. in Danzig; Preisträger (auch in 1837): Julius Moser, geb. in Gumbinnen/Ostpreußen (Bl. 34, 45). Ausschreibungen 1837-1840 (Bl. 25-39, lückenhaft). Ausschreibung 1841 für Geschichtsmalerei; zwei Bewerber: M. Rosenthal aus Berlin (Bl. 40); Preisträger: Heinrich Löwenstein (auf besondere Empfehlung Schadows, Ausnahmegenehmigung mit eigenhändiger Unterschrift von Kultusminister von Eichhorn, Bl. 42-48). Ausschreibung 1842 für Bildhauerei (Bl. 50, kein Bewerber). Ausschreibung 1842 für Malerei (Bl. 69); zwei Bewerber: Carl Bielschowski, geb. Loschnitz/Oberschlesien; Preisträger: Phoebus Levin aus Berlin (Bl. 70-76, 89f.). Ausschreibung 1843 für Geschichtsmalerei (Bl. 51-54); vier Bewerber: Marcus Rosenthal, geb. Kempen/Posen; Jacob Jacobson, geb. Ludwigslust/ Mecklenburg-Schwerin (Bl. 66); Julius Muhr, geb. Pleß/Oberschlesien; Preisträger: Julius Moser (Bl. 55-59; vgl. oben). Ausschreibung 1845 für Bildhauerei; Preisträger: Albert Güldenstein, geb. 3. Jan. 1822 in Heilbronn/Württemberg (Bl. 77-79). Ausschreibung 1847 für Geschichtsmalerei (Bl. 84-86); drei Bewerber (vgl. für alle drei oben): Phoebus Levin; Julius Muhr; Preisträger: Carl Bielschowski (Bl. 87; Schadows besonderer Einsatz für B., Bl. 110-116). Ausschreibung 1848 für Bildhauerei (Bl. 121-126); zwei Bewerber: Albert Güldenstein aus Stuttgart, geb. in Sontheim/Württemberg (Bl. 91f., 104, 106-110); Preisträger: Salomon Simon aus München, geb. in Hildburghausen (Bl. 103f., 134-137). Ausschreibung 1849 für Geschichtsmalerei; zwei Bewerber: Carl Bielschowski; auf Empfehlung Schadows Preisträger: Philipp Levin (Bl. 60, 63f.); Attest für denselben mit Siegel des Berliner Rabbinats (Bl. 65). Ausschreibung 1850; kein Bewerber (Bl. 117). Ausschreibung 1851 für Geschichtsmalerei (Bl. 118-120); ein Bewerber und Preisträger: Meyer Isaac Michael aus Hamburg, geb. dort 4. März 1823 (Bl. 128-133). Ausschreibung 1853 für Bildhauerei; einziger Bewerber und Preisträger: Louis (Ludwig) Sußmann aus Berlin, geb. 1828 (Bl. 61f.).
137 Bl. Microfilm/-fiche: 0574
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. II - Abt. 21 - Nr. 5 - Bd. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ