Johann von Dahn (Thane), Ritter, bekundet, dass Graf Walram von Sponheim aufgrund der Gnade und Gunst, die dieser gegenüber ihm und "dem edeln man" Heinrich von Fleckenstein hat, ihm bewilligt hat, dieses Mal die Kirche zu Dahn zu verleihen. Wenn die Kirchen zu Dahn und Hauenstein (Hauwensteyn) danach ledig werden, soll die Verleihung dem Grafen zustehen, sodann alternieren. Bei Uneinigkeit der Frage, ob Graf Walram, Johann oder Knetilman von Dahn und ihren Erben die Verleihung zusteht, soll es nach der Mehrzahl der Gerichte und an der Herrschaft Dahn bemessen werden. Johann von Dahn hat dem Grafen das Haus und die Hofstatt, die Konrad Morschel gehörten und die am Turm Walrams liegen, mit allem Zubehör gegeben, Graf Johann hat auf alle Rechte an der Zisterne (zynstern) auf dem Mittelhaus [Burg Grafendahn] verzichtet. Johann von Dahn und seine Ehefrau Agnes [von Fleckenstein] kündigen ihre Siegel an.
Vollständigen Titel anzeigen
Johann von Dahn (Thane), Ritter, bekundet, dass Graf Walram von Sponheim aufgrund der Gnade und Gunst, die dieser gegenüber ihm und "dem edeln man" Heinrich von Fleckenstein hat, ihm bewilligt hat, dieses Mal die Kirche zu Dahn zu verleihen. Wenn die Kirchen zu Dahn und Hauenstein (Hauwensteyn) danach ledig werden, soll die Verleihung dem Grafen zustehen, sodann alternieren. Bei Uneinigkeit der Frage, ob Graf Walram, Johann oder Knetilman von Dahn und ihren Erben die Verleihung zusteht, soll es nach der Mehrzahl der Gerichte und an der Herrschaft Dahn bemessen werden. Johann von Dahn hat dem Grafen das Haus und die Hofstatt, die Konrad Morschel gehörten und die am Turm Walrams liegen, mit allem Zubehör gegeben, Graf Johann hat auf alle Rechte an der Zisterne (zynstern) auf dem Mittelhaus [Burg Grafendahn] verzichtet. Johann von Dahn und seine Ehefrau Agnes [von Fleckenstein] kündigen ihre Siegel an.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {67 Nr. 824, 55 Verweisung 3}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Entscheide, Anlässe und Verträge II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1345 Oktober 17 (feria secunda proxima ante diem sancti Luce ewangeliste)
fol. 50v-51r
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Siegler: Johann von Dahn; Agnes von Fleckenstein
Siegler: Johann von Dahn; Agnes von Fleckenstein
Inseriert in den Entscheidbrief Kurfürst Philipps und Bischof Ludwigs (Nr. 55).
Dahn, Johann von; Ritter, erw. 1345
Dahn, Knetilman von; erw. 1345
Fleckenstein, Agnes; m. Johann von Dahn, erw. 1345
Morschel, Konrad; erw. 1345
Dahn PS
Grafendahn, Burg bei Dahn PS
Hauenstein PS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:07 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) (Tektonik)
- Amtsbücher (Tektonik)
- Kopialbücher (Tektonik)
- Kopialbücher (Bestand)
- Weltliche Territorien und Herrschaften (Gliederung)
- Kurpfalz (Gliederung)
- Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten (Gliederung)
- Philipp (Gliederung)
- Entscheide, Anlässe und Verträge II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) (Archivale)
- Urkunden (Teil)