Die Entstehung und Arbeit der Kirchenausschüsse(Die Entstehung der Kirchenausschüsse)
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 19 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Deutsche Evangelische Kirche
1935 - 1937
Enthält: Bericht der Kanzlei der Vorläufigen Kirchenleitung (VKL) zur kirchlichen Lage mit Hinweis auf die Verordnung des Reichskirchenministers vom 3.10.1935 betr. Bildung von Kirchenausschüssen für die Evangelische Kirche der Altpreußischen Union (EKdAPU), Vergleich der Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 11.7.1933 mit ᄃ 1-4 der Verordnung vom 3.10. (Machtverlust des Reichsbischofs), 11.10.1935; Brief des Bruderrates der Bekennenden Kirche Berlin-Brandenburg an den Rat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union mit Hinweis auf den Dringlichkeitsantrag Albertz betr. Ablehnung der Kirchenausschüsse, 19.10.1935; Bruderrat der Bekennenden Kirche Berlin-Brandenburg an den Reichsbruderrat (RBR) betr. Einberufung einer Reichssynode der Bekennenden Kirche zwecks Stellungnahme zu den staatlich eingesetzten Kirchenausschüssen, 19.10.1935; Brief Humburgs an Präses Koch (Bad Oeynhausen) betr. Zusammenarbeit der Bekennenden Kirche mit den neuen Kirchenausschüssen, 26.10.1935; Brief Moldaenkes an M. Niemöller betr. Möglichkeit eines Auseinanderfallens der Bekennenden Kirche, 28.10.1935; Brief M. Niemöllers an Pfr. Moldaenke betr. Möglichkeit einer Spaltung der Bekennenden Kirche, 30.10.1935; Lagebrief der Ev. Bekenntnissynode (BS) im Rheinland für Mitglieder der Bekenntnisgemeinden mit Abdruck eines Briefes württembergischer Pfarrer (H. Diem, H. Fausel, P. Schempp) an Zoellner betr. Frage nach Bekenntnistreue der Kirchenausschüsse, 13.11.1935; Rundbrief Lückings betr. drohende Auflösung der Vorläufigen Kirchenleitung und des Preußischen Bruderrates seitens des Kirchenministeriums, 28.11.1935; Gemeindebrief der Westfälischen Bekenntnissynode betr. Legitimation der leitenden Organe der Bekennenden Kirche, 4.12.1935; Brief des Rates der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland (gez. Beckmann) auf das Rundschreiben der Bekenntnisgemeinschaft Hannovers vom 6.12.1935 betr. deren Unterstützung des Reichskirchenausschusses (RKA) als rechtmäßige Kirchenleitung, o.D.; Brief Dibelius an Landesbischof Marahrens betr. Warnung vor Verstaatlichung der Ev. Kirche und Spaltung der Bekennenden Kirche in Befürworter und Gegner des Reichskirchenausschusses, 7.12.1935; Antwort der Bekenntnisgemeinschaft der ev.-luth. Landeskirche Hannover an den rheinischen Bruderrat betr. Legitimation der Kirchenausschüsse, 17.1.1936; Brief M. Niemöllers an Zoellner betr. Schweigen Zoellners zum Aufruf Leys am 1. Mai, 9.7.1936; E. Hirsch über die erforderliche Einstellung eines ev.-luth. Christen gegenüber dem Reichskirchenausschuss, 11.7.1936; Brief M. Niemöllers an Kirchenminister Kerrl betr. Kerrls Anschuldigungen gegen Niemöller, 18.2.1937
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ
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