Die Auseinandersetzung (mutuo discrepantes) zwischen den Brüdern des Deutschen Hauses in Mergentheim (fratres domus Teuthonice in Mergentheim) und der Bürgerschaft [zu Mergentheim] (civium unitas) um eine Grube (forea), die Weiher (ewiger) genannt wird, und um eine Wasserleitung (aque ductu), die die bereits erwähnten Brüder von dort in ihr Haus abgeleitet haben (quem fratres predicti a loco lodem in suum domicilium devexerunt), wird durch ein Schiedgericht entschieden, wobei dieses Schiedsgericht aus Bruder Johann vom Zisterzienserorden (ordinis Cystarciensis), Bruder Eberhard, Komtur des Johanniterordens (domus hospitalis [zu Mergentheim] und Herrn Albert, Dekan in Neunkirchen (decanum in Nuwenkirchen) besteht.
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Die Auseinandersetzung (mutuo discrepantes) zwischen den Brüdern des Deutschen Hauses in Mergentheim (fratres domus Teuthonice in Mergentheim) und der Bürgerschaft [zu Mergentheim] (civium unitas) um eine Grube (forea), die Weiher (ewiger) genannt wird, und um eine Wasserleitung (aque ductu), die die bereits erwähnten Brüder von dort in ihr Haus abgeleitet haben (quem fratres predicti a loco lodem in suum domicilium devexerunt), wird durch ein Schiedgericht entschieden, wobei dieses Schiedsgericht aus Bruder Johann vom Zisterzienserorden (ordinis Cystarciensis), Bruder Eberhard, Komtur des Johanniterordens (domus hospitalis [zu Mergentheim] und Herrn Albert, Dekan in Neunkirchen (decanum in Nuwenkirchen) besteht.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 U 368
N. 2 in fasc. 8 lat. 37 Cist. K, Merg. [18.Jh.]
358 [18.Jh.]
XIX 16 21 a [19.Jh.]
2/Fasc. XXI [20.Jh.]
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I >> 5. Mühlen, Weiher und Fischwasser
1268 (o.M. o.T)
Kommende Mergentheim
Urkunden
Zeugen: Bruder Gerhard von Hirzberg/Hirschberg ? (de Hirzberc), Provinzial (provincial); Bruder Rüdiger, Komtur; Bruder Heinrich de Stubewege; Bruder Vrowin; Bruder Eberswin vom Deutschen Orden; Bruder Kuno vom Deutschen Orden; Bruder Eberhard, Komtur; Bruder Wezelo, Pfarrer (plebanus), Bruder des Johanniterordens (domus hospitalis); Bruder Henrich von Kirchensall ? (de Sallen), Bruder des Johanniterordens (domus hospitalis); Albert, Dekan in Neunkirchen (decanus in Nuwenkirchen); Rüdiger, Ritter (miles); Rüdiger Wigerihc; Rüdiger Suezel; Rüdiger Hako; Werner Nider; Hermann Templer; Gottfried Kozzelinus; Berthold Scouber
Siegler: Gottfried, Edler von Hohenlohe (nobilis de Hohenloch); Bruder Gerhard von Hirschberg (de Hirzberc); Johanniterorden (domus hospitalis) zu Mergentheim; Deutsches Haus (domus Teuthonice) [zu Mergentheim]; [Albert], Dekan in Neunkirchen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 Sg., an weißen Leinenschnüren
Vermerke: 4 Rv.
Publiziertes Regest: OAB Mergentheim S. 390, WUB VI. 1964
Siegler: Gottfried, Edler von Hohenlohe (nobilis de Hohenloch); Bruder Gerhard von Hirschberg (de Hirzberc); Johanniterorden (domus hospitalis) zu Mergentheim; Deutsches Haus (domus Teuthonice) [zu Mergentheim]; [Albert], Dekan in Neunkirchen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 Sg., an weißen Leinenschnüren
Vermerke: 4 Rv.
Publiziertes Regest: OAB Mergentheim S. 390, WUB VI. 1964
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Regierung Mergentheim (Tektonik)
- Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I (Bestand)
- 5. Mühlen, Weiher und Fischwasser (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland