2/12 [fol. 85f.]: 1618 Januar 2 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold, Hafenreffer, Sigwart, Bocer, Halbritter, Harpprecht, Magirus, Bajer, Fabri, Mögling, Welling, Müller, Colb; 1.) Hzl. Konfirmation des Dr. Martin Rymelin als Bibliothekar. Ein Inventar soll angelegt werden. [UAT 2/12, Bl. 85]; 2.) Bericht des Univ.Pflegers zu Weilimdorf, das Holz aus dem Gähenbühl werde "abgetragen"; Senat soll überlegen, ob die beiden Morgen Wald nicht ganz geschlagen werden sollen. [UAT 2/12, Bl. 85]; 3.) Kündigung des Darlehens der Witwe des Bürgermeisters. Mejer aus dem Weinmännischen Stipendium wegen unregelmäßiger Bezahlung der Zinsen. [UAT 2/12, Bl. 85]; 4.) Prokanzler Hafenreffer referiert den Zustand der laufenden Stipendienrevision. Den Maßnahmen der Superintendenten wird zugestimmt. [UAT 2/12, Bl. 85']; 5.) Verhandlung mit den Tischherren, das Kostgeld herabzusetzen. Mahnung an Mag. Maestlin, seinen Bericht einzubringen; Bezahlung der Kalender an den Pedell. [UAT 2/12, Bl. 85']; 6.) Wegen schlechten Drucks der Reden der Dres. Sigwart und Bocer in "Jubilaeum" begehrt Cellius einen "Abtrag". Pöllner Aug. 72 [UAT 2/12, Bl. 85']
Akte
Acta Senatus, Bd. XII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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