Eheberedung zwischen Hans Lasoruss und Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher Hans behält sich von seinem Vermögen ein Stück Wiese und Weingarten "uff der Hundsau" neben Hans Frebe und ein Stück Weingarten "im Stubenrauch" neben Elia Kampe vor. Appolonia, Tochter des Endris Albert von Buchen, hat aus ihrer ersten Ehe einen Sohn namens Jörg. Sie erhält von ihrem Vater 20 fl. Heiratsgut und wird damit ihren beiden noch unverheirateten Schwestern Margarethe und Magdalena gleichgestellt.
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Eheberedung zwischen Hans Lasoruss und Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher Hans behält sich von seinem Vermögen ein Stück Wiese und Weingarten "uff der Hundsau" neben Hans Frebe und ein Stück Weingarten "im Stubenrauch" neben Elia Kampe vor. Appolonia, Tochter des Endris Albert von Buchen, hat aus ihrer ersten Ehe einen Sohn namens Jörg. Sie erhält von ihrem Vater 20 fl. Heiratsgut und wird damit ihren beiden noch unverheirateten Schwestern Margarethe und Magdalena gleichgestellt.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 117
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1569 Januar 18
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Endris Albrecht von Buchen, Vater von Appolonia
Empfänger: Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher
Zeugen: Johann Lewkauff, Pfarrer (amtshalber); Lorenz Hoffmann, Bürgermeister (amtshalber); Valtin Spiegel (von Seiten des Bräutigams); Valtin Vaisel (von Seiten des Bräutigams); Jerg Loffz (?) (von Seiten des Bräutigams); Endris Albrecht, Vater von Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher (von Seiten der Braut); Heinrich Harttig, Vormund von Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher (von Seiten der Braut); Michel Lasaruss, Vormund von Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher (von Seiten der Braut); Lorenz Geißbecher, Vormund der Kinder (von Seiten der Braut); Antonius Greiner, Vormund der Kinder (von Seiten der Braut); Wendel Knapp von Bürgstadt (Burstadt) (von Seiten der Braut); Marx Bender von Bürgstadt (Burstadt) (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Empfänger: Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher
Zeugen: Johann Lewkauff, Pfarrer (amtshalber); Lorenz Hoffmann, Bürgermeister (amtshalber); Valtin Spiegel (von Seiten des Bräutigams); Valtin Vaisel (von Seiten des Bräutigams); Jerg Loffz (?) (von Seiten des Bräutigams); Endris Albrecht, Vater von Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher (von Seiten der Braut); Heinrich Harttig, Vormund von Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher (von Seiten der Braut); Michel Lasaruss, Vormund von Appolonia, Witwe des Friedrich Geißbecher (von Seiten der Braut); Lorenz Geißbecher, Vormund der Kinder (von Seiten der Braut); Antonius Greiner, Vormund der Kinder (von Seiten der Braut); Wendel Knapp von Bürgstadt (Burstadt) (von Seiten der Braut); Marx Bender von Bürgstadt (Burstadt) (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ