PrAdK 1265
PrAdK 2.3/227
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 10. Kunstpreise >> 10.1. Bereich Bildende Kunst >> 10.1.3. Villa Serpentara in Olevano
1936 - 1938
Enthält: Schriftwechsel mit dem Landesfinanzamt, mit Wilhelm Steinhausen und Stipendiaten über Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege von Villino und Eichenhain (Bl. 1, 3-10, 32-35, 37-42, 48-63, 66-70, 74-84, 87-89, 91f., 103-109, 123-144, 150-152, 155, 170, 172-179, 182-186, 192f., 195, 202f., 210-218, 220). Schriftwechsel mit folgenden (erfolgreichen bzw. abgelehnten) Stipendiaten (Anträge für den Aufenthalt im Villino und für entsprechende Beihilfen, Devisenfragen, Berichte zum Erhaltungszustand usw.): Martha Charlotte Steinbart (Bl. 139, 160f., 165, 169, 192, 196-201, 204-209, 219); Jean Paul Schmitz (Bl. 2, 11-26, 31, 36, 65, 71-73, 85f., 93-95, 100-102, 110-115, 153f., 157, 166-168); O. A. Brasse (Bl. 180f.); Klinkert (Bl. 156f., 162, 165, 169, 171); Max Neumann (Bl. 90, 96-99, 116-119, 120-122, 139, 147-149, 154); Kurt H. Craemer (Bl. 145f.); Erich Geiseler (Bl. 43-47). Angaben zur Errichtung eines Museums in Olevano (Bl. 89, 117, 189, 204f.). Schriftwechsel mit dem Karl-Baedeker-Verlag Leipzig über die Aufnahme des Villino in einen Reiseführer (Bl. 163). "Ein Stück deutscher Erde in Italien. Der Eichenhain la Serpentara", Aufsatz von Amersdorffer; veröffentlicht unter dem Titel "Deutsche Künstler in Italien", Ausschnitt aus der "Spandauer Zeitung", 11. Sept. 1937, mit vier Photos von Joachim Senckpiehl (Bl. 64, 158f.). Schriftwechsel mit Martha Steinbart zur "Abstammung" von Steinhausen (Bl. 27-31, 36).
220 Bl. Microfilm/-fiche: 1265
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - R 4 - Bd. 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:07 MEZ