Kläger: Rat der Stadt Lübeck, Beklagter: Paul Ritzerau zu Hasselburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Moritz Breunle, Lizentiat der Rechte Martin Reychardt, Dr. Christoph Reiffstock, Dr. Wolfgang Breuning, Dr. Malachias Ramminger, Streitgegenstand: Streit um die Verletzung der Gerichtshoheit des Lübecker Rats zu Klein-Steinrade, einem Hof des Lübecker Ratsherrn Heinrich von Broemse innerhalb der Landwehr der Stadt Lübeck
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Kläger: Rat der Stadt Lübeck, Beklagter: Paul Ritzerau zu Hasselburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Moritz Breunle, Lizentiat der Rechte Martin Reychardt, Dr. Christoph Reiffstock, Dr. Wolfgang Breuning, Dr. Malachias Ramminger, Streitgegenstand: Streit um die Verletzung der Gerichtshoheit des Lübecker Rats zu Klein-Steinrade, einem Hof des Lübecker Ratsherrn Heinrich von Broemse innerhalb der Landwehr der Stadt Lübeck
LASH, Abt. 390 Nr. 221
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1555-1574
Enthält: RKG 1555-1574; Kommissionsbericht von 1570 des Rats der Stadt Wismar, Zeugenaussagen, Schreiben des Statthalters Heinrich Rantzau von 1570, Aktenstücke aus dem Kriminalprozess des Paul Ritzerau 1551 gegen Arend Roland, der Drewes Eddeler angeblich zum "Austreten" angestiftet und ihn gegen die Verfolgung durch den Vogt geschützt hatte (Q 14)
Verzeichnung
siehe auch Brinkmann (E I 56)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:01 MEZ