Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Münster / Urkunden (Bestand)
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B 156u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.1. Fürstbistum Münster >> 1.2.1.3. Studienfonds und Missionen >> Studienfonds Münster
1246-1789
Bestandsgeschichte: Gründung 1588, Übernahme des Gymnasiums Paulinum (797 als Domschule gegründet); nach 1629 Versuche zur Gründung einer Jesuitenuniversität; 1773 Aufhebung.
Form und Inhalt: 1773 Aufhebung des Stifts Überwasser in Münster und der Jesuiten-Niederlassungen im Fürstbistum Münster; Verwaltung ihres Vermögens durch Universitäts- und Exjesuiten-, seit 1803 Studien- (fondsverwaltungs-) Kommission. Verwendung der Einkünfte aus Universitäts- und Gymnasialfonds, seit 1819 Studienfonds, für die Universität/Akademie und das Gymnasium Paulinum in Münster. Verwaltung des staatlichen Vermögens (heute "Sondervermögen ohne Rechtspersönlichkeit" im Haushaltsplan des Landes NRW) durch das Studienfondsrentamt unter Aufsicht des Konsistoriums (1819), des Provinzialschulkollegiums (1825) bzw. des Regierungspräsidenten Münster (1951).
Gründung 1588, Übernahme des Gymnasiums Paulinum (797 als Domschule gegründet); nach 1629 Versuche zur Gründung einer Jesuitenuniversität; 1773 Aufhebung.
Das vorliegende Findbuch A 172 I "Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Münster - Urkunden" mit seinen 617 Verzeichnungseinheiten wurde 2009 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Projektes von Joachim Rüffer und Ute Aschwer mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Literatur:
··Wallthor, Alfred Hartlieb von, Der Münstersche Studienfonds. Entstehung und Entwicklung des Vermögens der alten Universität Münster, in: Dollinger, Heinz (Hg.), Die Universität Münster 1780-1980, Münster 1980, S. 29-35.
··Oesterreich, Helga / Mühl, Hans / Haller, Bertram (Hgg.), Bibliothek in vier Jahrhunderten. Jesuitenbibliothek, Bibliotheca Paulina, Universitätsbibliothek in Münster, 1588-1988, Münster 1988.
·Lassalle, Günter (Hg.), 1200 Jahre Paulinum in Münster 797-1997, Münster 1997.
Münster, den 30.04.2012 Dr. Thomas Reich
Form und Inhalt: 1773 Aufhebung des Stifts Überwasser in Münster und der Jesuiten-Niederlassungen im Fürstbistum Münster; Verwaltung ihres Vermögens durch Universitäts- und Exjesuiten-, seit 1803 Studien- (fondsverwaltungs-) Kommission. Verwendung der Einkünfte aus Universitäts- und Gymnasialfonds, seit 1819 Studienfonds, für die Universität/Akademie und das Gymnasium Paulinum in Münster. Verwaltung des staatlichen Vermögens (heute "Sondervermögen ohne Rechtspersönlichkeit" im Haushaltsplan des Landes NRW) durch das Studienfondsrentamt unter Aufsicht des Konsistoriums (1819), des Provinzialschulkollegiums (1825) bzw. des Regierungspräsidenten Münster (1951).
Gründung 1588, Übernahme des Gymnasiums Paulinum (797 als Domschule gegründet); nach 1629 Versuche zur Gründung einer Jesuitenuniversität; 1773 Aufhebung.
Das vorliegende Findbuch A 172 I "Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Münster - Urkunden" mit seinen 617 Verzeichnungseinheiten wurde 2009 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Projektes von Joachim Rüffer und Ute Aschwer mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.
Literatur:
··Wallthor, Alfred Hartlieb von, Der Münstersche Studienfonds. Entstehung und Entwicklung des Vermögens der alten Universität Münster, in: Dollinger, Heinz (Hg.), Die Universität Münster 1780-1980, Münster 1980, S. 29-35.
··Oesterreich, Helga / Mühl, Hans / Haller, Bertram (Hgg.), Bibliothek in vier Jahrhunderten. Jesuitenbibliothek, Bibliotheca Paulina, Universitätsbibliothek in Münster, 1588-1988, Münster 1988.
·Lassalle, Günter (Hg.), 1200 Jahre Paulinum in Münster 797-1997, Münster 1997.
Münster, den 30.04.2012 Dr. Thomas Reich
617 Urkunden.
Bestand
German
Helga Oesterreich, Hans Mühl u. Bertram Haller (Hgg.), Bibliothek in vier Jahrhunderten. Jesuitenbibliothek, Bibliotheca Paulina, Universitätsbibliothek in Münster 1588-1988, Münster 1988; Günter Lassalle (Hg.), 1200 Jahre Paulinum in Münster 797-1997, Münster 1997.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.3. Studienfonds und Missionen (Tektonik)
- Studienfonds Münster (Tektonik)
- Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Münster / Urkunden (Bestand)