Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden, 712c
Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1633 Juli 1
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt Beckum leihen von Margareta Estinckhaus, Witwe des Gerhardt Heßeling, Bürger zu Warendorf vor der Emspforte wohnend, 500 Reichstaler gegen jährliche Zahlung von 30 Reichstaler am 1. Juli. Das Geld dient zur Abbezahlung von Verpfändungen der Erben Saurman und Flüchter im Kirchspiel Vellern sowie Rundeltappen Erbe im Kirchspiel Beckum. Es bürgen Johan Everke mit 1 Morgen Land zu 5 Mudde Einsaat am Geißlerweg zwischen Ländereien Georg Schleiff an der Nord- sowie Herman Geißelen und Johan Holthauß darauf schießend an der Südseite; Bernardt Buschman mit 1 Morgen zu 4 Mudde Einsaat zwischen Johan Starken Saatkamp an der Süd- und Everdt Tops Land an der Nordseite, sowie einen Saatkamp nördlich an Staekmans Straße an der Nord-, den Hoester Fußweg an der West- und zu Buschmans Erbe gehörende Ländereien an der anderen Seite; Diederich Dorgahr {Dorgeler?] mit seinem Haus und Hof an der Nordstraße zwischen Häusern Johan Beckers an der Nord- und Tonieß Fryen an der Südseite; und Bernhardt Lindenkamp mit 1 Morgen zu 2 Mudde Einsaat am Pannenberg zwischen Ländereien Tonieß Starken an der Süd- und Herman Schotte dem Älteren an der Nordseite.
Ausfertigung, Foliobogen, die Urkunde ist durch Schnitte kassiert, geschrieben durch den Stadtsekretär Henrich Freye; Unterschriften: Johan Everke, Berndt Buschman, Dirck Dorgar, Berndt Lindenkampff, Stadtsekret als Oblatendruck ab. Rückseite: Ablösung am 9. April 1756 durch den Bürgermeister Theodor Herman Everke von den Erben des Hofrats und Arztes Gise. Aus Akte: X D 3 (A 567). 2 Abschriften beiliegend.
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 712 c
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 712 c
Urkunden
auff abendt visitationis Mariae virginis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ