Der Ritter Paul von Lorch schenkt zu seinem und seiner verstorbenen Frau Elizabeth Seelenheil den Minoriten zu Wesel (Oberwesel) und den Augustiner-Eremiten zu Mainz einen Hof bei Lorch als Hospiz unter gewissen Bedingungen und mit der Bestimmung, daß im Falle des Zuwiderhandelns der Hof an das Cistercienserinnenkloster Aulhausen fallen soll; es siegelten der Vizedom im Rheingau Erinbertus und Schultheiß Johannes Grebe.
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Der Ritter Paul von Lorch schenkt zu seinem und seiner verstorbenen Frau Elizabeth Seelenheil den Minoriten zu Wesel (Oberwesel) und den Augustiner-Eremiten zu Mainz einen Hof bei Lorch als Hospiz unter gewissen Bedingungen und mit der Bestimmung, daß im Falle des Zuwiderhandelns der Hof an das Cistercienserinnenkloster Aulhausen fallen soll; es siegelten der Vizedom im Rheingau Erinbertus und Schultheiß Johannes Grebe.
73, U 16
73 Kloster Marienhausen, Zisterzienserinnen
Kloster Marienhausen, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> Urkunden >> 1180-1350
1309 Februar 22
Transsumt, aufgenommen 1321 Juni 8 von dem Pfarrer ... (Johann, siehe Nr. 24) und dem Marschall von Waldeck zu Lorch, das Siegel des ersteren ist erhalten
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der Schultheiß Johann Grebe und die Schöffen von Lorch
2. Exemplar: 108, 759
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:11 MESZ