Akten in Sachen der vier jüngeren Fürsten [Carl, Christoph, Ludwig, Friedrich] v. Solms-Braunfels gegen ihren älteren Bruder Ferdinand Wilhelm Ernst: Sammlung von Abschriften einschlägiger Aktenstücke (z. T. reine Regierungssachen) (Vol. VI)
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F 1, 164/1
F 1 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft >> 3 Angelegenheiten einzelner Familien
1328-1770
Enthält u.a.: a) 1328: Abrede zwischen Graf Gerlach v. Nassau und Frau Lyse v. Merenberg über eine Ehe zwischen einem der Söhne Gerlachs und der ältesten Tochter der Lyse, die als Mitgift die Herrschaft Merenberg-Gleiberg erhalten soll (Nr. 140)
Enthält u.a.: b) 1345 Januar 14: Lyse, des verstorbenen Hartrad v. Merenberg Tochter, Nonne zu Vyleske [Stift Vilich bei Bonn] verzichtet gegenüber dem Grafen Johann zu Nassau und dessen Frau Gertrud, geb. v. Merenberg, ihrer Schwester, auf alle Ansprüche auf die Herrschaft Merenberg-Gleiberg (Nr. 141). - Vgl. Weller, Hohenlohisches Urkundenbuch II Nr. 608, Anmerkung
Enthält u.a.: c) 1359 Juli 9: Graf Heinrich v. Solms gelobt dem Grafen Johann v. Nassau, das Haus Braunfels bzw. die Gerichte beiderseits der Dillnicht nicht zu verkaufen oder zu versetzen, es sei denn an Graf Johann (Nr. 120)
Enthält u.a.: d) 1359 Juli 17: Solms-Nassauischer Burgfrieden auf Braunfels (Nr. 121)
Enthält u.a.: e) 1371 April 4: Vergleich des Grafen Otto v. Solms mit der Gräfin Johanna v. Nassau, geb. v. Saarbrücken über die nassauische Pfandschaft auf Braunfels, wobei Otto, Burgmann auf Weilburg, zehn Mark jährlich zugesprochen erhält (Nr. 122, vgl. Uhlhorn S. 227)
Enthält u.a.: f) 15. Jh.: Auszug aus dem 'Roten Buch' über den Besitz Graf Bernhards v. Solms (Nr. 119)
Enthält u.a.: g) Stammliste des Hauses Solms-Greifenstein seit Graf Wilhelm I., geb. 1570 (Nr. 123)
Enthält u.a.: h) 1614 April 13: Kodizill (betr. die Regierungsnachfolge und die Versorgung der jüngeren Brüder) des Grafen Johann Albrecht zu Solms-Braunfels zu seinem Testament vom 21.1.1606 bzw. 2.5.1607 (Nr. 126)
Enthält u.a.: i) 1622 November 1: Graf Conrad Ludwig v. Solms-Braunfels leiht auf den Zehntanteil zu Nieder-Hörgern, den sein Vater Johann Albrecht an Claus Wolf und Christoph Sorge, Landkapitän zu Braunfels bzw. Hüttenmeister zu Kraftsolms verpfändet hatte, nochmals 150 Reichsthaler (Nr. 128)
Enthält u.a.: k) 1636: Auszug aus dem Huldigungsprotokoll für Graf Wilhelm v. Solms-Braunfels im Amt Greifenstein (Nr. 129)
Enthält u.a.: l) 1641 September 20: Kaiser Ferdinand III. bestätigt die Gräfin Katharina Juliana, geb. Gräfin v. Hanau, Witwe des Grafen Albrecht Otto [II.] v. Solms-Laubach als Vormünderin ihrer beiden Kinder (zu Nr. 136)
Enthält u.a.: m) 1651 Juni 20: Auszug aus dem Vergleich des Grafen Moritz v. Solms-Hungen mit seiner Mutter Elis[abeth], geb. Wild- und Rheingräfin über deren Wittum (Nr. 124)
Enthält u.a.: b) 1345 Januar 14: Lyse, des verstorbenen Hartrad v. Merenberg Tochter, Nonne zu Vyleske [Stift Vilich bei Bonn] verzichtet gegenüber dem Grafen Johann zu Nassau und dessen Frau Gertrud, geb. v. Merenberg, ihrer Schwester, auf alle Ansprüche auf die Herrschaft Merenberg-Gleiberg (Nr. 141). - Vgl. Weller, Hohenlohisches Urkundenbuch II Nr. 608, Anmerkung
Enthält u.a.: c) 1359 Juli 9: Graf Heinrich v. Solms gelobt dem Grafen Johann v. Nassau, das Haus Braunfels bzw. die Gerichte beiderseits der Dillnicht nicht zu verkaufen oder zu versetzen, es sei denn an Graf Johann (Nr. 120)
Enthält u.a.: d) 1359 Juli 17: Solms-Nassauischer Burgfrieden auf Braunfels (Nr. 121)
Enthält u.a.: e) 1371 April 4: Vergleich des Grafen Otto v. Solms mit der Gräfin Johanna v. Nassau, geb. v. Saarbrücken über die nassauische Pfandschaft auf Braunfels, wobei Otto, Burgmann auf Weilburg, zehn Mark jährlich zugesprochen erhält (Nr. 122, vgl. Uhlhorn S. 227)
Enthält u.a.: f) 15. Jh.: Auszug aus dem 'Roten Buch' über den Besitz Graf Bernhards v. Solms (Nr. 119)
Enthält u.a.: g) Stammliste des Hauses Solms-Greifenstein seit Graf Wilhelm I., geb. 1570 (Nr. 123)
Enthält u.a.: h) 1614 April 13: Kodizill (betr. die Regierungsnachfolge und die Versorgung der jüngeren Brüder) des Grafen Johann Albrecht zu Solms-Braunfels zu seinem Testament vom 21.1.1606 bzw. 2.5.1607 (Nr. 126)
Enthält u.a.: i) 1622 November 1: Graf Conrad Ludwig v. Solms-Braunfels leiht auf den Zehntanteil zu Nieder-Hörgern, den sein Vater Johann Albrecht an Claus Wolf und Christoph Sorge, Landkapitän zu Braunfels bzw. Hüttenmeister zu Kraftsolms verpfändet hatte, nochmals 150 Reichsthaler (Nr. 128)
Enthält u.a.: k) 1636: Auszug aus dem Huldigungsprotokoll für Graf Wilhelm v. Solms-Braunfels im Amt Greifenstein (Nr. 129)
Enthält u.a.: l) 1641 September 20: Kaiser Ferdinand III. bestätigt die Gräfin Katharina Juliana, geb. Gräfin v. Hanau, Witwe des Grafen Albrecht Otto [II.] v. Solms-Laubach als Vormünderin ihrer beiden Kinder (zu Nr. 136)
Enthält u.a.: m) 1651 Juni 20: Auszug aus dem Vergleich des Grafen Moritz v. Solms-Hungen mit seiner Mutter Elis[abeth], geb. Wild- und Rheingräfin über deren Wittum (Nr. 124)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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01.07.2025, 13:40 MESZ
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