Johannes Graf zu Nassau für sich und im Namen der Grafen Johann Ludwig, Gustav Adolph und Wolrad, sodann Friedrich zu Nassau belehnt den Andreas Fell, kaiserlicher Notar und Gerichtschreiber zu Bingen, als Bevollmächtigter des Johann Ernst Frei von Dehrn und seiner Mündel, seines Bruders Joh. Harmann Frei von Dehrn hinterlassenen Söhne Philipp Ludwig, Adolph Johann, Friedrich und Johann Stephan mit einem Teile des Dorfes Hausen vor der Höhe und zu Anselburg und einen Garten und Hause bei der Tränke zu Sonnenberg, wie es vormals Philipp von Lindau innegehabt hat. (Erwähnt werden auch die Brüder Philipp und Johann Frei von Dehrn). Siegler: Aussteller.
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Johannes Graf zu Nassau für sich und im Namen der Grafen Johann Ludwig, Gustav Adolph und Wolrad, sodann Friedrich zu Nassau belehnt den Andreas Fell, kaiserlicher Notar und Gerichtschreiber zu Bingen, als Bevollmächtigter des Johann Ernst Frei von Dehrn und seiner Mündel, seines Bruders Joh. Harmann Frei von Dehrn hinterlassenen Söhne Philipp Ludwig, Adolph Johann, Friedrich und Johann Stephan mit einem Teile des Dorfes Hausen vor der Höhe und zu Anselburg und einen Garten und Hause bei der Tränke zu Sonnenberg, wie es vormals Philipp von Lindau innegehabt hat. (Erwähnt werden auch die Brüder Philipp und Johann Frei von Dehrn). Siegler: Aussteller.
121, U von Dehrn 1662 November 11 b
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 5 Anfangsbuchstabe D >> 5.4 von Dehrn
1662 November 11
Ausfertigung, Pergament, Siegel in Holzkapsel am Pressel; inseriert ein Revers vom gleichen Tag
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: geschehen zu Idstein uff Martini des 1662sten jahrs
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ