Amtsgericht Holzminden (Bestand)
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NLA WO, 40 Neu 10
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.2 Amtsgerichte (ab 1850)
1617-1977
Bestandsgeschichte: Die von der Verwaltung getrennten Amtsgerichte wurden durch das Gesetz vom 21.8.1849 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 35) geschaffen und nahmen ihre Tätigkeit 1850 (GuVS Nr. 13) auf. Sie bestanden bis zum 31.3.1879. Eine Neuordnung brachte das Ausführungsgesetz vom 1.4.1879 (GuVS Nr. 11) zum Deutschen Gerichtsverfassungsgesetz, das in § 11 die bisherigen Amts- und Stadtgerichte aufhob.
Das Amtsgericht Holzminden wurde am 1.7.1850 für den Bezirk des ehemaligen herzoglichen Amtes Holzminden errichtet. Ab 1.4.1929 vergrößerte sich der Bezirk um die Gemeinden Ottenstein, Lichtenhagen, Grave und Glesse, die davor zum aufgehobenen Amtsgericht Ottenstein gehört hatten (GuVS 1928, Nr. 70, S. 175; 1929, Nr. 24, S. 65).
Der Bestand wurde im Archiv zunächst durch ein Findbuch aus dem Jahr 1895 erschlossen (Fb. 1), für spätere Zugänge folgten fünf weitere Findbücher, die Ablieferungsverzeichnisse enthielten sowie mehrere Zettelkarteien.
Im Jahr 2003 verzeichnete die Archivangestellte Somdalen (ABM) den Bestand neu und gab ihn in die EDV ein. Die Schlussredaktion übernahm der Unterzeichnende.
Gerichtsakten, die aus der Zeit vor Gründung des Amtsgerichts stammten, wurden beim Bestand belassen.
Das Findbuch enthält auch Akten der Amtsgerichte Eschershausen und Stadtoldendorf.
Während der Verzeichnung wurde der Bestand nachkassiert. In den Gruppen der Nachlässe und Testamentsakten blieben bis zum Jahr 1900 alle Akten über Personen mit den Anfangsbuchstaben B, D und G sowie die Akten bestimmter besonderer Schichten (Adelige, Kaufleute, Fabrikanten, Akademiker, Juden, Militär) im Bestand, für die Zeit nach 1900 wurden nur besondere Fälle ausgewählt. Bei den Vormundschaftsakten beschränkte sich die Auswahl auf die Anfangsbuchstaben A, F und K sowie besondere Fälle.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamts
Bestandsgeschichte: Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 25.09.2003
Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)
Nachträglich wurden im Februar 2004 vom Archivangestellten Druckenbrodt die Akten des Zugangs 48/2002
in das Findbuch eingearbeitet. Daraufhin erfolgte ein Neuausdruck des Findbuchs.
Wolfenbüttel, den 11.02.2004
R.
Bestandsgeschichte: Lohlker
(Archivoberinspektor)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Das Amtsgericht Holzminden wurde am 1.7.1850 für den Bezirk des ehemaligen herzoglichen Amtes Holzminden errichtet. Ab 1.4.1929 vergrößerte sich der Bezirk um die Gemeinden Ottenstein, Lichtenhagen, Grave und Glesse, die davor zum aufgehobenen Amtsgericht Ottenstein gehört hatten (GuVS 1928, Nr. 70, S. 175; 1929, Nr. 24, S. 65).
Der Bestand wurde im Archiv zunächst durch ein Findbuch aus dem Jahr 1895 erschlossen (Fb. 1), für spätere Zugänge folgten fünf weitere Findbücher, die Ablieferungsverzeichnisse enthielten sowie mehrere Zettelkarteien.
Im Jahr 2003 verzeichnete die Archivangestellte Somdalen (ABM) den Bestand neu und gab ihn in die EDV ein. Die Schlussredaktion übernahm der Unterzeichnende.
Gerichtsakten, die aus der Zeit vor Gründung des Amtsgerichts stammten, wurden beim Bestand belassen.
Das Findbuch enthält auch Akten der Amtsgerichte Eschershausen und Stadtoldendorf.
Während der Verzeichnung wurde der Bestand nachkassiert. In den Gruppen der Nachlässe und Testamentsakten blieben bis zum Jahr 1900 alle Akten über Personen mit den Anfangsbuchstaben B, D und G sowie die Akten bestimmter besonderer Schichten (Adelige, Kaufleute, Fabrikanten, Akademiker, Juden, Militär) im Bestand, für die Zeit nach 1900 wurden nur besondere Fälle ausgewählt. Bei den Vormundschaftsakten beschränkte sich die Auswahl auf die Anfangsbuchstaben A, F und K sowie besondere Fälle.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamts
Bestandsgeschichte: Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 25.09.2003
Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)
Nachträglich wurden im Februar 2004 vom Archivangestellten Druckenbrodt die Akten des Zugangs 48/2002
in das Findbuch eingearbeitet. Daraufhin erfolgte ein Neuausdruck des Findbuchs.
Wolfenbüttel, den 11.02.2004
R.
Bestandsgeschichte: Lohlker
(Archivoberinspektor)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ