Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Bü 100
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922)
Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922) >> 14. Parteipolitik
1893-1919
Enthält:
a) Fusion 1909/10
- Eigenhändiger Entwurf Haussmanns zu nachstehendem Wahlaufruf, 2.5.1893
- Wahlaufruf Friedrich Payers und Eugen Richters, 7.5.1893
- C. Aldenhoven, Köln. hat Wunsch eines Zusammengehens mit süddeutschen Liberalen, durch Presseäußerungen erschwert, Kritik an Eugen Richter, Ergebnis der Wahlen, 19.11.1893
- Carl Kunde, Bunzlau, beglückwünscht C. Haussmann zu Rede nach Wahlniederlage, 23.7.1893
- Carl Funck, Frankfurt a.M., bittet C. Haussmann um Referat bei Protestversammlung gegen Umsturzvorlage, 2.4.1895
- J. Theurer, Redakteur der Breslauer Zeitung, Freisinnige in Schlesien verehren schwäbische Demokratie, plant Vortrag über "Der Reichsgedanke und die süddeutsche Demokratie" und erbittet Material dafür, 22.10.1896
- Freisinniger Abgeordneter Hoffmann an Payer, berichtet aus Fraktionssitzung, 13 Seiten, 13.6.1899
- Derselbe an Payer über Fraktionssitzung, 10 Seiten, 5.12.1899
- Otto Sartorius, M.d.R. aus Rheinpfalz, an C. Haussmann über Fusionsbestrebungen, Süddeutsche sollen vorwärtstreiben, 14.7.1903
- Auszug aus C. Haussmanns Antwort, über Lage der Freisinnigen, Stellung zu Nationalliberalen und Sozialdemokraten, 17.7.1903
- Dr. Goldschmidt (Engerer Ausschuss des Vereins der deutschen Volkspartei, Frankfurt) fordert C. Haussmann auf, ein Referat auf dem Heilbronner Parteitag zu übernehmen. Auf der Rückseite: Aufzeichnung C. Haussmanns, für das ihm angetragene Referat "Aufgaben der Demokratie, theoretische Erörterung zwecklos, zwei Thesen: a) Wähler zum Mitdenken gegen Sozialdemokratie bewegen, b) nicht den Eindruck aufkommen lassen, die Partei sei militärfromm oder duldsam gegen den "irrenden Bruder", 10.10.1903
- Dr. Müller-Sagan, (Geschäftsführender Ausschuss der Freisinnigen Volkspartei, Berlin) an C. Haussmann über Lage vor Zusammentritt des neuen Reichstags, gegen Freisinnige Vereinigung, Frage, wie sich Deutsche Partei verhalte, 24.11.1903
- Derselbe über Lage bei Freisinnigen, Abrücken von Barth, gegen geplantes gemeinsames Aktionskomitee, fraglich, ob in Zukunft gemeinsame Fraktionssitzungen, 25.11.1903
- Dr. Heinrich Rössler an den Weiteren Ausschuss des Vereins der Deutschen Volkspartei (vervielfältigt, 4 Seiten) Fusionsverhandlungen, bringt unter anderem den Wortlaut einer geheimen Resolution vom 10.2.04. Als Anlage: "Mindestforderungen" des vorarbeitenden Komitees (2 Seiten), 15.3.1904
- Rudolf Oeser, Frankfurt a.M. übersendet Vorstehendes, 27.12.1904
- Formulierungen C. Haussmanns über Vereinbarungen zwischen den linksliberalen Fraktionen, 1907 (?)
- Notizen C. Haussmanns über Sitzung der Freisinnigen Fraktionsgemeinschaft, 14.12.1909
- Julius Rothenberger (Frankfurter Demokratischer Verein) an C. Haussmann, bittet Hauptrede bei Vereinigungsversammlung zu übernehmen, 23.3.1910
- Weinhausen (Zentralbüro der Fortschrittlichen Volkspartei, Berlin) an C. Haussmann, der die Parteiverschmelzung in Württemberg leiten soll, 24.3.1910
- Derselbe an C. Haussmann, über bevorstehende Versammlung und bevorstehende Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses, 6.9.1910
- Carl Schumacher (Zentralbüro) über bevorstehende Versammlung, deren Thema "Die politische Lage und die Kaiserreden", 8.9.1910
- Wilhelm Cohnstedt (Frankfurter Zeitung) an C. Haussmann, über die beiden Generalsekretäre Ißberger und Weinhausen, hält Ausscheiden Weinhausens für bedenklich, 21.12.1910
- Zeitungsausschnitt über Kommissionskartell der drei liberalen Parteien, o. D.
- Entwurf Haussmanns für eine Verlautbarung über Vereinbarungen der liberalen Parteien, mit Briefentwurf an einen Kollegen, o. D. b) Zentralausschuss der Fortschrittlichen Volkspartei Berlin
- Liberale Korrespondenz über den Zentralausschuss, 11.11.1916
- Dieselbe über: "Friedrich Payer über die Lage", 9.6.1918
- Notizen C. Haussmanns über Sitzung des Zentralausschusses
- Entwurf Haussmanns für einen Antrag gegen Fischbecks Referat (zurückgezogen), Juni 1918
- Entwurf einer Kundgebung mit Programmsätzen der freisinnigen Volkspartei, 4 Seiten
- Gedrucktes Verzeichnis der Mitglieder des Parteiausschusses der Deutschen Demokratischen Partei (188 Namen)
- Telegramm C. Haussmanns an Riezler, soll Verbindung mit Naumann, Dove, Gothein aufnehmen und Führer werden, o. D.
c) Geschichte der Deutschen Demokratischen Partei
- Druckfahnen zu einem Werk über die Deutsche Demokratische Partei (zur Geschichte der Partei und ihres Programms, Entwurf Dr. Frankfurters für das Programm, Erläuterungen zum Programm, Entwurf der zweiten Programm-Kommission, Bemerkungen zu dieser Fassung), 1918/1919
a) Fusion 1909/10
- Eigenhändiger Entwurf Haussmanns zu nachstehendem Wahlaufruf, 2.5.1893
- Wahlaufruf Friedrich Payers und Eugen Richters, 7.5.1893
- C. Aldenhoven, Köln. hat Wunsch eines Zusammengehens mit süddeutschen Liberalen, durch Presseäußerungen erschwert, Kritik an Eugen Richter, Ergebnis der Wahlen, 19.11.1893
- Carl Kunde, Bunzlau, beglückwünscht C. Haussmann zu Rede nach Wahlniederlage, 23.7.1893
- Carl Funck, Frankfurt a.M., bittet C. Haussmann um Referat bei Protestversammlung gegen Umsturzvorlage, 2.4.1895
- J. Theurer, Redakteur der Breslauer Zeitung, Freisinnige in Schlesien verehren schwäbische Demokratie, plant Vortrag über "Der Reichsgedanke und die süddeutsche Demokratie" und erbittet Material dafür, 22.10.1896
- Freisinniger Abgeordneter Hoffmann an Payer, berichtet aus Fraktionssitzung, 13 Seiten, 13.6.1899
- Derselbe an Payer über Fraktionssitzung, 10 Seiten, 5.12.1899
- Otto Sartorius, M.d.R. aus Rheinpfalz, an C. Haussmann über Fusionsbestrebungen, Süddeutsche sollen vorwärtstreiben, 14.7.1903
- Auszug aus C. Haussmanns Antwort, über Lage der Freisinnigen, Stellung zu Nationalliberalen und Sozialdemokraten, 17.7.1903
- Dr. Goldschmidt (Engerer Ausschuss des Vereins der deutschen Volkspartei, Frankfurt) fordert C. Haussmann auf, ein Referat auf dem Heilbronner Parteitag zu übernehmen. Auf der Rückseite: Aufzeichnung C. Haussmanns, für das ihm angetragene Referat "Aufgaben der Demokratie, theoretische Erörterung zwecklos, zwei Thesen: a) Wähler zum Mitdenken gegen Sozialdemokratie bewegen, b) nicht den Eindruck aufkommen lassen, die Partei sei militärfromm oder duldsam gegen den "irrenden Bruder", 10.10.1903
- Dr. Müller-Sagan, (Geschäftsführender Ausschuss der Freisinnigen Volkspartei, Berlin) an C. Haussmann über Lage vor Zusammentritt des neuen Reichstags, gegen Freisinnige Vereinigung, Frage, wie sich Deutsche Partei verhalte, 24.11.1903
- Derselbe über Lage bei Freisinnigen, Abrücken von Barth, gegen geplantes gemeinsames Aktionskomitee, fraglich, ob in Zukunft gemeinsame Fraktionssitzungen, 25.11.1903
- Dr. Heinrich Rössler an den Weiteren Ausschuss des Vereins der Deutschen Volkspartei (vervielfältigt, 4 Seiten) Fusionsverhandlungen, bringt unter anderem den Wortlaut einer geheimen Resolution vom 10.2.04. Als Anlage: "Mindestforderungen" des vorarbeitenden Komitees (2 Seiten), 15.3.1904
- Rudolf Oeser, Frankfurt a.M. übersendet Vorstehendes, 27.12.1904
- Formulierungen C. Haussmanns über Vereinbarungen zwischen den linksliberalen Fraktionen, 1907 (?)
- Notizen C. Haussmanns über Sitzung der Freisinnigen Fraktionsgemeinschaft, 14.12.1909
- Julius Rothenberger (Frankfurter Demokratischer Verein) an C. Haussmann, bittet Hauptrede bei Vereinigungsversammlung zu übernehmen, 23.3.1910
- Weinhausen (Zentralbüro der Fortschrittlichen Volkspartei, Berlin) an C. Haussmann, der die Parteiverschmelzung in Württemberg leiten soll, 24.3.1910
- Derselbe an C. Haussmann, über bevorstehende Versammlung und bevorstehende Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses, 6.9.1910
- Carl Schumacher (Zentralbüro) über bevorstehende Versammlung, deren Thema "Die politische Lage und die Kaiserreden", 8.9.1910
- Wilhelm Cohnstedt (Frankfurter Zeitung) an C. Haussmann, über die beiden Generalsekretäre Ißberger und Weinhausen, hält Ausscheiden Weinhausens für bedenklich, 21.12.1910
- Zeitungsausschnitt über Kommissionskartell der drei liberalen Parteien, o. D.
- Entwurf Haussmanns für eine Verlautbarung über Vereinbarungen der liberalen Parteien, mit Briefentwurf an einen Kollegen, o. D. b) Zentralausschuss der Fortschrittlichen Volkspartei Berlin
- Liberale Korrespondenz über den Zentralausschuss, 11.11.1916
- Dieselbe über: "Friedrich Payer über die Lage", 9.6.1918
- Notizen C. Haussmanns über Sitzung des Zentralausschusses
- Entwurf Haussmanns für einen Antrag gegen Fischbecks Referat (zurückgezogen), Juni 1918
- Entwurf einer Kundgebung mit Programmsätzen der freisinnigen Volkspartei, 4 Seiten
- Gedrucktes Verzeichnis der Mitglieder des Parteiausschusses der Deutschen Demokratischen Partei (188 Namen)
- Telegramm C. Haussmanns an Riezler, soll Verbindung mit Naumann, Dove, Gothein aufnehmen und Führer werden, o. D.
c) Geschichte der Deutschen Demokratischen Partei
- Druckfahnen zu einem Werk über die Deutsche Demokratische Partei (zur Geschichte der Partei und ihres Programms, Entwurf Dr. Frankfurters für das Programm, Erläuterungen zum Programm, Entwurf der zweiten Programm-Kommission, Bemerkungen zu dieser Fassung), 1918/1919
Akten
Deutsch
Fusion
Nationalliberale Partei
Sozialdemokraten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland