Nachlasssache der Elisabeth Aichamann in Velden
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E 49/II Nr. 1167
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
08.06.1768 - 02.09.1768
Enthält:
1768 Juni 8: Schreiben des Johann Wilhelm Ebner, Pflegers zu Velden, an Maria Jacobina Ebner, Nürnberg.
Anbei ein Auszug aus dem Testament der heuer im Frühjahr verstorbenen Frau des Veldener Bürgers und Zimmermanns Georg Paul Aichamann. Der Mann ist Haupterbe. Die Frau hatte ihm u.a. auch einen Behälter mit weißer Wäsche vermacht, der sich beim Sohn ihres Bruders, dem Ebnerischen Untertanen Peter Hermann in Artelshofen befindet. Hermann soll zur Herausgabe bewogen werden.
Dabei: Extrakt aus dem Testament der Elisabetha Aichamann, Velden, 1768 Februar 16. Darin wird Peter Hermann als Sohn der Schwester der Testierenden bezeichnet.
1768 Juni 17: Aussage des Peter Hörmann, Oberartelshofen.
Er habe nie ein solches Behältnis zur Verwahrung erhalten.
1768 Juni 23: Schreiben (Konzept) aus Nürnberg an den Pfleger zu Velden.
Verweis auf eine Total-Quittung, welche Aichamann 1764 Juni 20 dem Hörmann ausgestellt hatte. [Zusammenhang mit Nr. 1157]
Für den 2. September wird ein Termin in Artelshofen anberaumt, wo der Witwer und Hörmann erscheinen sollen.
1768 September 2: Protokoll:
Aichamann erscheint und gibt an, er müsse gleich wieder zurück, da seine jetzige Frau lebensgefährlich erkrankt sei. Da er selber von dem fraglichen Behälter keine Kenntnis hat, will er nicht weiter auf einer Forderung bestehen.
Wenige Minuten nach seinem Weggang erscheint Hörmann mit dem Extrakt aus einem Inventar, wonach die Verstorbene nur 2 Behälter besessen hatte, wovon sie einen ihrem Ehemann in Velden zugebracht hatte, der andere der Ladesin, ihrer Stieftochter in Hersbruck vermacht worden war.
Dabei:
Extrakt aus dem Inventar des Georg Bernhard, früheren Schulmeisters zu Alfalter, 1743 Oktober 18: 1 Behälter mit 2 Türen - die Witwe (Bernhard = Frau des Eichamann). 1 Behälter mit 1 Tür - Ladesin. Extrahiert 1768 September 1, Pflegamt Hersbruck.
1768 Juni 8: Schreiben des Johann Wilhelm Ebner, Pflegers zu Velden, an Maria Jacobina Ebner, Nürnberg.
Anbei ein Auszug aus dem Testament der heuer im Frühjahr verstorbenen Frau des Veldener Bürgers und Zimmermanns Georg Paul Aichamann. Der Mann ist Haupterbe. Die Frau hatte ihm u.a. auch einen Behälter mit weißer Wäsche vermacht, der sich beim Sohn ihres Bruders, dem Ebnerischen Untertanen Peter Hermann in Artelshofen befindet. Hermann soll zur Herausgabe bewogen werden.
Dabei: Extrakt aus dem Testament der Elisabetha Aichamann, Velden, 1768 Februar 16. Darin wird Peter Hermann als Sohn der Schwester der Testierenden bezeichnet.
1768 Juni 17: Aussage des Peter Hörmann, Oberartelshofen.
Er habe nie ein solches Behältnis zur Verwahrung erhalten.
1768 Juni 23: Schreiben (Konzept) aus Nürnberg an den Pfleger zu Velden.
Verweis auf eine Total-Quittung, welche Aichamann 1764 Juni 20 dem Hörmann ausgestellt hatte. [Zusammenhang mit Nr. 1157]
Für den 2. September wird ein Termin in Artelshofen anberaumt, wo der Witwer und Hörmann erscheinen sollen.
1768 September 2: Protokoll:
Aichamann erscheint und gibt an, er müsse gleich wieder zurück, da seine jetzige Frau lebensgefährlich erkrankt sei. Da er selber von dem fraglichen Behälter keine Kenntnis hat, will er nicht weiter auf einer Forderung bestehen.
Wenige Minuten nach seinem Weggang erscheint Hörmann mit dem Extrakt aus einem Inventar, wonach die Verstorbene nur 2 Behälter besessen hatte, wovon sie einen ihrem Ehemann in Velden zugebracht hatte, der andere der Ladesin, ihrer Stieftochter in Hersbruck vermacht worden war.
Dabei:
Extrakt aus dem Inventar des Georg Bernhard, früheren Schulmeisters zu Alfalter, 1743 Oktober 18: 1 Behälter mit 2 Türen - die Witwe (Bernhard = Frau des Eichamann). 1 Behälter mit 1 Tür - Ladesin. Extrahiert 1768 September 1, Pflegamt Hersbruck.
Archivale
Indexbegriff Person: Bernhard, Elisabeth
Indexbegriff Person: Bernhard, Georg
Indexbegriff Person: Ebner, Johann Wilhelm
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Eichamann, Elisabeth verw Bernhard
Indexbegriff Person: Eichamann, Georg Paul
Indexbegriff Person: Herrmann, Peter siehe Hörmann
Indexbegriff Person: Hörmann, Peter
Indexbegriff Person: Lades, N
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Bernhard, Georg
Indexbegriff Person: Ebner, Johann Wilhelm
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Eichamann, Elisabeth verw Bernhard
Indexbegriff Person: Eichamann, Georg Paul
Indexbegriff Person: Herrmann, Peter siehe Hörmann
Indexbegriff Person: Hörmann, Peter
Indexbegriff Person: Lades, N
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Artelshofen - Oberes Dorf
Hersbruck
Velden
Pfleger, Velden
Bürger
Zimmermann
Untertan
Todesfall
Testament
Extrakt
Behälter
Weißwäsche
Herausgabe
Quittung
Termin
Protokoll
Krankheit
Forderungsverzicht
Schulmeister, Alfalter
Inventar
Vermächtnis
Pflegamt Hersbruck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ