Geburtsbrief: Niclas Melchior Kastler
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5088
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1673 April 11
Regest: Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Heilbronn bekennen: dass Niclas Melchior Kastler, Lederbereiter, und Michael Neidthardt, Schneider, beide Heilbronner Bürger, mitgeteilt haben, dass ihre Pflegtochter Susanna Catharina Leutze sich zu Reuttlingen ehelich und häuslich einlassen wolle. Auf Grund des Kirchen- und Taufbuchs wird bezeugt, dass Susanna Catharina Leutze die eheliche Tochter ist des Georg Leutze selig, gewesenen Schneiders und Bürgers zu Heilbronn, und seines Eheweibs Anna Maria, die in Heilbronn zu Kirche und Strasse gegangen sind. Susanna Catharina ist am 12. Februar 1656 geboren. Sie ist weder der Stadt noch einer andern Herrschaft mit Leibeigenschaft zugetan, sondern wie alle anderen Heilbronner Bürger, deren Söhne und Töchter damit nicht beschwert.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 10. Mai 1673.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 10. Mai 1673.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Heilbronn
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ