Handakten des Lucas Samuel Osiander und von dessen Sohn Johann Gottfried Osiander, Schwiegersohn und Enkel des verstorbenen Johann Dietrich Hörner, beide Klosterhofmeister zu Steinheim und Bevollmächtigte der Verkäufer des Guts Kleiningersheim betreffend: das Gut Kleiningersheim vor dem Verkauf an Woellwarth 1726 und die nach dem Verkauf entstandenen Differenzen mit dem Amt Bietigheim wegen der Woellwarth'schen Weigerung, die "Insinuation" des Kaufkontrakts vornehmen zu lassen (Steuerstreit)
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Handakten des Lucas Samuel Osiander und von dessen Sohn Johann Gottfried Osiander, Schwiegersohn und Enkel des verstorbenen Johann Dietrich Hörner, beide Klosterhofmeister zu Steinheim und Bevollmächtigte der Verkäufer des Guts Kleiningersheim betreffend: das Gut Kleiningersheim vor dem Verkauf an Woellwarth 1726 und die nach dem Verkauf entstandenen Differenzen mit dem Amt Bietigheim wegen der Woellwarth'schen Weigerung, die "Insinuation" des Kaufkontrakts vornehmen zu lassen (Steuerstreit)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Bü 1261
Fascic. XIX u. Fascic. V
B 41, F. 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher
Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher >> 6. LIEGENSCHAFTEN DER HERRSCHAFT >> 6.8 Gutsverwaltung Kleiningersheim
1702-1754
Enthält v.a.: 1) Steuerzettel über Zahlungen des Landschaftskonsulenten Johann Dietrich Hörner, Vorbesitzer des Schlosses Kleiningersheim; - 2) Abrechnungen zwischen Hörner und dem Bürgermeisteramt Kleiningersheim; - 3) Bestandbrief für Balthas Bauer, 1724; - 4) Korrespondenz Lucas Samuel Osianders mit seinem Schwager Koch, Vogt in Brackenheim sowie mit dem Kaufinteressenten Christoph Adam Jäger von Stuttgart; - 5) Abschrift des herzogl. württ. Befehls an das Amt Bietigheim, die Insinuation durch beide Parteien durchführen zu lassen und die Abrechnungsstreitigkeit zwischen den Hörner'schen Erben und dem Bürgermeisteramt sowie der Heiligenpflege Kleiningersheim zu klären, 1748; - 6) nochmaliger herzoglicher Befehl, die Insinuation trotz Woellwarth'scher Bitten um Verschonung, gerichtlich vorzunehmen, 1748; - 7) Abschrift der Vollmacht der Hörner'schen Erben und Nachkommen des verstorbenen Lucas Samuel Osiander an dessen Sohn Johann Gottfried Osiander als ihren Anwalt bei der Insinuationsverhandlung in Kleiningersheim, 1752; - 8) Abschrift der Vollmacht der Freiherren von Woellwarth an Anwalt Johann Christian Faber von Stuttgart, 1754; - 9) ausführliche Darlegung der Kaufsache durch die beiden Anwälte vor dem Dorfgericht Kleiningersheim, 1754; - 10) Auszug aus dem Steuerbuch von Kleiningersheim, 1754; - 11) Bilanz über die Geld- und Naturalgefälle des verstorbenen Freiherren Marsilius Franz von Sturmfeder zu Oppenweiler in Groß- und Kleiningersheim, 1754; - 12) Unkostenabrechnung des Amts Bietigheim für die Anfertigung von Abschriften u.a., 1754
1 Bü, Qu. 1-67
Archivale
Bauer, Balthas
Faber; Johann Christian, Dr., Lizenziat und Woellw. Anwalt
Hörner; Johann Dietrich, württ. Landschaftskonsulent
Jäger; Christoph Adam
Koch; Vogt in Brackenheim
Osiander, Lucas Samuel
Osiander; Johann Gottfried
Sturmfeder von Oppenweiler; Marsilius Franz
Bietigheim : Bietigheim-Bissingen LB; württ. Amt
Brackenheim HN; Württ. Amt
Kleiningersheim : Ingersheim LB; Dorfgericht
Kleiningersheim : Ingersheim LB; Heiligenpflege
Kleiningersheim : Ingersheim LB; Schlossgut
Steinheim an der Murr LB
Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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27.11.2025, 15:49 MEZ
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