Ledigzählung: Michael Keuffler
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4954
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1578 Mai 22
Regest: Schultheiss und Gericht zu Dettingen-Schlossberg Kirchheimer Amts bekennen: Bei der Ausfertigung des Mannrechts des Michael Keuffler, aus genanntem Flecken gebürtig, ist nicht daran gedacht, sondern übersehen worden, ob er jemand mit Leibeigenschaft zugetan sei oder nicht. Durch fleissige Erkundigung nicht allein im Kellerei-Lagerbuch zu Kirchheim, sondern auch beim Hühnervogt +) zu Kirchheim ist gefunden worden, dass er niemand als dem Herzog Ludwig zu Württemberg leibeigen, jedoch vermög der württ. Regalien und Freiheiten, besonders der Tübinger Verträge der Leibeigenschaft ganz ledig und los ist und freien Zug hat.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Hans Sigmund von Remchingen, Obervogt und Johann Bapst, Untervogt zu Kirchheim unter Teck
Siegel (Erhaltung): ihre Papiersiegel vorhanden
Bemerkungen: +) Fischer: Schw. WB: = herrschaftl. Beamter, der die Leib- usw. Hühner einzuziehen hatte
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): ihre Papiersiegel vorhanden
Bemerkungen: +) Fischer: Schw. WB: = herrschaftl. Beamter, der die Leib- usw. Hühner einzuziehen hatte
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ