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Übertritt der Pfalzgräfin Amalie Elisabeth zum Katholizismus
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D 4 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Großherzogliches Haus
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Großherzogliches Haus >> 14 Die Töchter Landgraf Georgs II. >> 14.3 Elisabeth Amalie Magdalene (Gießen 20.3.1635 - Neuburg/Donau 4.8.1709)
1653-1654
Enthält u.a.: Ehevertrag der Pfalzgräfin Amalie Elisabeth (Konzept)
Enthält u.a.: Gutachten und Berichte des Balthasar Mentzer über die Möglichkeit zur Verheiratung einer protestantischen Fürstin mit einem katholischen Fürsten
Enthält u.a.: Korrespondenz mit Superintendent Balthasar Mentzer über die Religionsfrage
Enthält u.a.: Antworten auf die Einwände des Balthasar Mentzer über die Konversion der Pfalzgräfin Amalie Elisabeth
Enthält u.a.: Stellungnahmen des Landgrafen Georg II. und der Landgräfin Sophie Eleonore zu einem möglichen Konfessionswechsel ihrer Tochter (Konzepte und Abschriften)
Enthält u.a.: Verhandlungen über die Religionszugehörigkeit der Bediensteten der Pfalzgräfin Amalie Elisabeth
Enthält u.a.: Schreiben des Kurfürsten Johann Georg I. v. Sachsen über den Konfessionswechsel der Pfalzgräfin
Enthält u.a.: Beschwerde des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm gegen die Vorwürfe des Landgrafen Georg, die Pfalzgräfin versuche katholische Schriften in Hessen-Darmstadt zu verbreiten und eine Kammerjungfer nach Düsseldorf zu entführen
Darin auch: 'Abschrift eines vertrawten Schreibens / So in sich umbständtlich begreifft den gantzen Verlauff der Bekehrung und Hochzeit der Durchleuchtigsten Fürstin und Frawen / Frawen Elisabethae Amaliae [...]', 1653 (Druck)
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Düsseldorf
Vermerke: Deskriptoren: Elisabeth Amalie (Pfalz-Neuburg, Pfalzgräfin, 1635-1709)=Elisabeth Amalie (Hessen-Darmstadt, Landgräfin)
Vermerke: Deskriptoren: Philipp Wilhelm (Pfalz-Neuburg, Pfalzgraf)
Vermerke: Deskriptoren: Mentzer, Balthasar
Vermerke: Deskriptoren: Georg (Hessen-Darmstadt, Landgraf, II.)
Vermerke: Deskriptoren: Sophie Eleonore (Hessen-Darmstadt, Landgräfin)
Vermerke: Deskriptoren: Johann Georg (Sachsen, Kurfürst, I.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.