Bezirksamt Kenzingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, B 714/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden 1806-1945: Untere Behörden, untere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium des Innern >> Bezirksämter, Landratsämter
1779-1872
Inhalt und Bewertung
Normalakten; Generalakten; Ortsakten
Behördengeschichte: Als Folge der territorialen Umwälzungen in der napoleonischen Zeit entstanden in Baden aufgrund des Organisationsedikts vom 26. Oktober 1809 insgesamt 66 landesherrliche und 53 standesherrliche Ämter. Schon 1806 war aus dem ehemals österreichischen Obervogteiamt Kenzingen das großherzogliche Oberamt Kenzingen gebildet worden. Ihm gehörten an: Kenzingen, Endingen, Amoltern, Bleichheim, Bombach, Forchheim, Hecklingen, Heimbach, Herbolzheim, Jechtingen, Kiechlinsbergen, Niederhausen, Oberhausen, Riegel, Sasbach, Wyhl und das 1806 von Württemberg an Baden gekommene Nordweil. Zwar wurde 1809 das Amt Endingen aus Gemeinden der Oberämter Kenzingen und Hochberg gebildet. Dieses wurde aber schon im Jahre 1819 wieder aufgelöst und Kenzingen zugeschlagen. Im selben Jahr kam auch die Gemeinde Heimbach vom Bezirksamt Kenzingen zum Bezirksamt Emmendingen. Das Bezirksamt Kenzingen wurde 1872 aufgelöst, seine Amtsgemeinden teils dem Bezirksamt Emmendingen, teils dem Bezirksamt Ettenheim zugeschlagen.
Bestandsgeschichte: Vorliegender Bestand setzt sich aus dem Bestand B 714/1 Bezirksamt Kenzingen (einst im Bestand G 12/1 integriert) sowie aus den mit der Provenienz Bezirksamt Kenzingen aus den Beständen B 698/5 Bezirksamt Emmendingen und B 698/7 Bezirksamt Emmendingen sowie W 499 herausgelösten Unterlagen zusammen. Er wurde im Rahmen der systematischen und provenienzgerechten Erschließung der südbadischen Bezirksamtsbestände in den Jahren 2007 und 2008 gebildet und im Jahr 2008 durch den Unterzeichneten archivisch erschlossen. Der Bestand umfasst nunmehr 2776 Nummern in 13,6 lfd.m. Freiburg, im Dezember 2008 Kurt Hochstuhl
Normalakten; Generalakten; Ortsakten
Behördengeschichte: Als Folge der territorialen Umwälzungen in der napoleonischen Zeit entstanden in Baden aufgrund des Organisationsedikts vom 26. Oktober 1809 insgesamt 66 landesherrliche und 53 standesherrliche Ämter. Schon 1806 war aus dem ehemals österreichischen Obervogteiamt Kenzingen das großherzogliche Oberamt Kenzingen gebildet worden. Ihm gehörten an: Kenzingen, Endingen, Amoltern, Bleichheim, Bombach, Forchheim, Hecklingen, Heimbach, Herbolzheim, Jechtingen, Kiechlinsbergen, Niederhausen, Oberhausen, Riegel, Sasbach, Wyhl und das 1806 von Württemberg an Baden gekommene Nordweil. Zwar wurde 1809 das Amt Endingen aus Gemeinden der Oberämter Kenzingen und Hochberg gebildet. Dieses wurde aber schon im Jahre 1819 wieder aufgelöst und Kenzingen zugeschlagen. Im selben Jahr kam auch die Gemeinde Heimbach vom Bezirksamt Kenzingen zum Bezirksamt Emmendingen. Das Bezirksamt Kenzingen wurde 1872 aufgelöst, seine Amtsgemeinden teils dem Bezirksamt Emmendingen, teils dem Bezirksamt Ettenheim zugeschlagen.
Bestandsgeschichte: Vorliegender Bestand setzt sich aus dem Bestand B 714/1 Bezirksamt Kenzingen (einst im Bestand G 12/1 integriert) sowie aus den mit der Provenienz Bezirksamt Kenzingen aus den Beständen B 698/5 Bezirksamt Emmendingen und B 698/7 Bezirksamt Emmendingen sowie W 499 herausgelösten Unterlagen zusammen. Er wurde im Rahmen der systematischen und provenienzgerechten Erschließung der südbadischen Bezirksamtsbestände in den Jahren 2007 und 2008 gebildet und im Jahr 2008 durch den Unterzeichneten archivisch erschlossen. Der Bestand umfasst nunmehr 2776 Nummern in 13,6 lfd.m. Freiburg, im Dezember 2008 Kurt Hochstuhl
Nr. 1-2776
Bestand
Kenzingen EM; Bezirksamt
Auswanderung; Bezirksamt Kenzingen
Bezirksamt Kenzingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ