Die Visitatoren des Benediktinerklosters Feldwerd, der Abt des Klosters St. Martin in Köln und der Abt des Klosters Werden, Anthonius von Werden, terminieren die Wahl eines neuen Abtes im Kloster Feldwert auf den 10. Mai 1487, nachdem Arnoldus Sekelhorn auf die Abtswürde im Kloster Feldwerd verzichtet hat. Anthonius Marcilius, Abt des Chorherrenstifts Sielmönken, Johannes, vermutlich Abt von Thesingen, und die Äbtissin Ebela (vermutlich von Feldwerd) geben als Schiedsrichter der Wahl bekannt, dass Hermann Norden, Mönch des Klosters St. Martin in Köln und Cellerar des Klosters St. Panthaleon in Köln, zum Abt des Klosters Feldwerd gewählt wurde. Hermann nimmt die Wahl an und verspricht eine gute Amtsführung; die Äbte und die Äbtissin der Benediktinerklöster versprechen Hermann Gehorsam und Unterstüzung für die Ausführung seines Amtes. (Vgl. OU, Nr. 16a Rückseite)
Vollständigen Titel anzeigen
Die Visitatoren des Benediktinerklosters Feldwerd, der Abt des Klosters St. Martin in Köln und der Abt des Klosters Werden, Anthonius von Werden, terminieren die Wahl eines neuen Abtes im Kloster Feldwert auf den 10. Mai 1487, nachdem Arnoldus Sekelhorn auf die Abtswürde im Kloster Feldwerd verzichtet hat. Anthonius Marcilius, Abt des Chorherrenstifts Sielmönken, Johannes, vermutlich Abt von Thesingen, und die Äbtissin Ebela (vermutlich von Feldwerd) geben als Schiedsrichter der Wahl bekannt, dass Hermann Norden, Mönch des Klosters St. Martin in Köln und Cellerar des Klosters St. Panthaleon in Köln, zum Abt des Klosters Feldwerd gewählt wurde. Hermann nimmt die Wahl an und verspricht eine gute Amtsführung; die Äbte und die Äbtissin der Benediktinerklöster versprechen Hermann Gehorsam und Unterstüzung für die Ausführung seines Amtes. (Vgl. OU, Nr. 16a Rückseite)
B 009u, 16 - a
B 009u Fürstbistum Münster, Hofkammer - Ostfriesische Urkunden
Fürstbistum Münster, Hofkammer - Ostfriesische Urkunden
1487 Mai 11
Behörden vor 1816
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Feldwerd
Siegelführer: Konventssiegel des Klosters Feldwerd
Siegelführer: Konventssiegel des Klosters Feldwerd
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Konventssiegel des Klosters Feldwerd
von Werden, Anthonius
Sekelhorn, Arnoldus
Anthonius Marcilius, Abt des Chorherrenstifts Sielmönken,
Johannes, Abt von Thesingen
Ebela, Äbtissin
Feldwerd
St. Martin in Köln, Kloster
Werden, Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:35 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Hofkammer (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Hofkammer / Ostfriesische Urkunden (Bestand)
- Die Visitatoren des Benediktinerklosters Feldwerd, der Abt des Klosters St. Martin in Köln und der Abt des Klosters Werden, Anthonius von Werden, terminieren die Wahl eines neuen Abtes im Kloster Feldwert auf den 10. Mai 1487, nachdem Arnoldus Sekelhorn auf die Abtswürde im Kloster Feldwerd verzichtet hat. Anthonius Marcilius, Abt des Chorherrenstifts Sielmönken, Johannes, vermutlich Abt von Thesingen, und die Äbtissin Ebela (vermutlich von Feldwerd) geben als Schiedsrichter der Wahl bekannt, dass Hermann Norden, Mönch des Klosters St. Martin in Köln und Cellerar des Klosters St. Panthaleon in Köln, zum Abt des Klosters Feldwerd gewählt wurde. Hermann nimmt die Wahl an und verspricht eine gute Amtsführung; die Äbte und die Äbtissin der Benediktinerklöster versprechen Hermann Gehorsam und Unterstüzung für die Ausführung seines Amtes. (Vgl. OU, Nr. 16a Rückseite) (Archivale)
Namensnennung 4.0 International