Protokoll der Sekretariatssitzung der Gebietsleitung Wismut am 24. September 1987, Bd. 18
Vollständigen Titel anzeigen
32301 SED-Gebietsleitung Wismut, Nr. W IV F 2/3/31 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
32301 SED-Gebietsleitung Wismut
32301 SED-Gebietsleitung Wismut >> F 01.04. Sekretariatssitzungen
September 1987
Enthält: Beendigung der Mitgliedschaft von drei Mitgliedern durch Austritt.- Information über die politische Lage, die Stimmung und Meinungen der Werktätigen zu aktuellen innenpolitischen und außenpolitischen Fragen.- Veränderung im Einsatz des Mitgliedes des Sekretariats der Gebietsleitung - Genosse Rolf Lehmann.- Veränderung von hauptamtlichen Parteifunktionären in den Grundorganisationen.- Entbindung des Sekretärs für Jugend und Sport des ZV der IG Wismut.- Einschätzung der voraussichtlichen Erfüllung des Planes der SDAG Wismut nach drei Quartalen und Schwerpunkte der Leitungstätigkeit bis zum Jahresende.- Einschätzung des Standes der Wintervorbereitung in der SDAG Wismut.- Ergebnisse der Prüfung der Führungskonzeption der Betriebsdirektoren und die bisher unternommenen Schritte zur Qualifizierung der Arbeit mit diesen Dokumenten und Richtungen der weiteren Einflussnahme.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:15 MEZ