Hüttenwerk Friedrichstal-Christophstal (Bestand)
Show full title
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 131/1 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Wirtschaftsbetriebe >> Hüttenwerke
1806-1921
Überlieferungsgeschichte
Das Hüttenwerk Friedrichstal wurde 1761 als Nebenbetrieb des schon von Herzog Christoph von Württemberg (1550-1568) angelegten Schmelz- und Hammerwerks Christophstal gegründet, dem es seit 1808 als zweite Abteilung angehörte. Ab 1803 wurde es erweitert. 1835 wurde das Werk Christophstal mit ihm vereinigt. Der Hochofen wurde 1868 stillgelegt. 1921 wurde das Hüttenwerk an die Schwäbische Hüttenwerke GmbH verpachtet.
Inhalt und Bewertung
Schon seit 1926 hatte sich das Finanzministerium, Bauabteilung, bemüht, die Abgabe von älteren Akten der Hüttenwerke zu erreichen. Die Ablieferung kam jedoch erst 1931 in Gang und dauerte bis 1934. Die "Schwäbische Hüttenwerke GmbH", Werk Friedrichstal bei Freudenstadt, übergab im März 1933 dem Staatsarchiv Ludwigsburg ältere Akten (vgl. Kanzleiakten Qu. 243 33). Die Rechnungen des Werks von 1809-1921 waren schon 1931 von der Bauabteilung des Finanzministeriums aus der Registratur des ehemaligen Bergrats an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben worden; sie befinden sich jetzt in dem Bestand E 225, Neuere Rechnungen.
Bei der Bearbeitung des vorliegenden Bestandes durch den Angestellten Tremel im Jahr 1954 wurden einzelne Akten aus der Zeit vor 1806 herausgelöst. Der Ordnung und Verzeichnung wurde ein Registraturschema zugrunde gelegt, das nach den vorhandenen Repertorien der Hüttenwerke Friedrichstal und Wilhelmshütte aufgestellt wurde und das für die Bestände sämtlicher Hüttenwerke Anwendung finden soll.
Der Bestand umfaßt jetzt 320 Büschel mit insgesamt 4,5 lfd. Meter.
Ludwigsburg, Dezember 1954
Dr. E. Stemmler
Im Herbst 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Sabine Gössel führte die notwendigen Nacharbeiten durch.
Enthält:
Personal; Amtsführung; Schulfondsrechnungen; Bauwesen; Gewinnung und Ankauf von Rohstoffen; Fabrikation; Verkauf; Betriebsresultate; Haushalt.
NB.: Der Bestand enthält auch Akten des 1836 bis 1839 mit Friedrichstal vereinigten Hüttenwerks Christophstal.
Das Hüttenwerk Friedrichstal wurde 1761 als Nebenbetrieb des schon von Herzog Christoph von Württemberg (1550-1568) angelegten Schmelz- und Hammerwerks Christophstal gegründet, dem es seit 1808 als zweite Abteilung angehörte. Ab 1803 wurde es erweitert. 1835 wurde das Werk Christophstal mit ihm vereinigt. Der Hochofen wurde 1868 stillgelegt. 1921 wurde das Hüttenwerk an die Schwäbische Hüttenwerke GmbH verpachtet.
Inhalt und Bewertung
Schon seit 1926 hatte sich das Finanzministerium, Bauabteilung, bemüht, die Abgabe von älteren Akten der Hüttenwerke zu erreichen. Die Ablieferung kam jedoch erst 1931 in Gang und dauerte bis 1934. Die "Schwäbische Hüttenwerke GmbH", Werk Friedrichstal bei Freudenstadt, übergab im März 1933 dem Staatsarchiv Ludwigsburg ältere Akten (vgl. Kanzleiakten Qu. 243 33). Die Rechnungen des Werks von 1809-1921 waren schon 1931 von der Bauabteilung des Finanzministeriums aus der Registratur des ehemaligen Bergrats an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben worden; sie befinden sich jetzt in dem Bestand E 225, Neuere Rechnungen.
Bei der Bearbeitung des vorliegenden Bestandes durch den Angestellten Tremel im Jahr 1954 wurden einzelne Akten aus der Zeit vor 1806 herausgelöst. Der Ordnung und Verzeichnung wurde ein Registraturschema zugrunde gelegt, das nach den vorhandenen Repertorien der Hüttenwerke Friedrichstal und Wilhelmshütte aufgestellt wurde und das für die Bestände sämtlicher Hüttenwerke Anwendung finden soll.
Der Bestand umfaßt jetzt 320 Büschel mit insgesamt 4,5 lfd. Meter.
Ludwigsburg, Dezember 1954
Dr. E. Stemmler
Im Herbst 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel digitalisiert. In Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle Retrokonversion an der Archivschule Marburg und des Landesarchivs Baden-Württemberg wurde das Findbuch für die Einstellung ins Internet vorbereitet. Sabine Gössel führte die notwendigen Nacharbeiten durch.
Enthält:
Personal; Amtsführung; Schulfondsrechnungen; Bauwesen; Gewinnung und Ankauf von Rohstoffen; Fabrikation; Verkauf; Betriebsresultate; Haushalt.
NB.: Der Bestand enthält auch Akten des 1836 bis 1839 mit Friedrichstal vereinigten Hüttenwerks Christophstal.
325 Akten (4,8 lfd.m)
Bestand
Christophstal, Freudenstadt FDS; Hütten- und Hammerwerk
Friedrichstal, Hüttenwerk : Baiersbronn FDS
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 8:37 AM CEST