Augustiner-Chorherrenstift Grauhof vor Goslar (Bestand)
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NLA HA, Hild. Br. 3/6
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.9 Hochstift/Fürstentum Hildesheim >> 1.9.2 Akten >> 1.9.2.1 Goslar, Eichsfeld >> 1.9.2.1.2 Klöster und Stifte
1108-1812
Bestandsgeschichte: I. Klostergeschichte
Das Kloster geht zurück auf das im 11. Jahrhundert gegründete Augustiner Chorherrenstift St. Georgenberg vor Goslar. Nach der Zerstörung der Georgenbergkirche 1527 begannen die Stiftsherren 1552 mit dem Bau ihrer neune Ansiedlung in Grauhof. Mit dem Braunschweiger Herzog Julius zog die lutherische Lehre in das Stift ein; seit 1643 mit der Rückkehr zum Großen Stift Hildesheim ward es wieder katholisch. 1803 wurde das Kloster aufgehoben.
II. Literaturhinweise
III. Bestandsgeschichte
Da der Archivalienbestand ziemlich ungeordnet war, wurde eine neue Gliederung, jedoch mit durchlaufender Zählung, gestaltet. Soweit die Stücke alte Nummern aufwiesen, wurden diese festgehalten. Die große Menge der Register lag unsigniert unter der Sammelnummer 51. Die Register sind jetzt einzeln gezählt. Etwa 17 Grauhof betreffende Stücke, zumeist unbetitelte Papierhäufchen des 16. und 17. Jahrhunderts, waren zwischen den Bestand gepackt. Ihre Herkunft war zum Teil nicht mehr klar zu ermitteln. Manche scheinen im Staatsarchiv aus dem Urkundenbestand des Klosters Grauhof zum Aktenbestand Grauhof umgelegt worden zu sein. Sie wurden hier mit eingeordnet und sind durch das Fehlen einer alten Archivnummer kenntlich.
Weiteres zum Kloster Grauhof ist im Bestand des Klosteramts Hildsheim (Hann. 77b) zu finden.
Hannover, den 7. April 1964
gez. Dr. Th. Ulrich
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Januar 2010
(Der Bestand ist mit den Film-Nummern 12400-12404
Bestandsgeschichte: sicherungsverfilmt.)
Das Kloster geht zurück auf das im 11. Jahrhundert gegründete Augustiner Chorherrenstift St. Georgenberg vor Goslar. Nach der Zerstörung der Georgenbergkirche 1527 begannen die Stiftsherren 1552 mit dem Bau ihrer neune Ansiedlung in Grauhof. Mit dem Braunschweiger Herzog Julius zog die lutherische Lehre in das Stift ein; seit 1643 mit der Rückkehr zum Großen Stift Hildesheim ward es wieder katholisch. 1803 wurde das Kloster aufgehoben.
II. Literaturhinweise
III. Bestandsgeschichte
Da der Archivalienbestand ziemlich ungeordnet war, wurde eine neue Gliederung, jedoch mit durchlaufender Zählung, gestaltet. Soweit die Stücke alte Nummern aufwiesen, wurden diese festgehalten. Die große Menge der Register lag unsigniert unter der Sammelnummer 51. Die Register sind jetzt einzeln gezählt. Etwa 17 Grauhof betreffende Stücke, zumeist unbetitelte Papierhäufchen des 16. und 17. Jahrhunderts, waren zwischen den Bestand gepackt. Ihre Herkunft war zum Teil nicht mehr klar zu ermitteln. Manche scheinen im Staatsarchiv aus dem Urkundenbestand des Klosters Grauhof zum Aktenbestand Grauhof umgelegt worden zu sein. Sie wurden hier mit eingeordnet und sind durch das Fehlen einer alten Archivnummer kenntlich.
Weiteres zum Kloster Grauhof ist im Bestand des Klosteramts Hildsheim (Hann. 77b) zu finden.
Hannover, den 7. April 1964
gez. Dr. Th. Ulrich
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Januar 2010
(Der Bestand ist mit den Film-Nummern 12400-12404
Bestandsgeschichte: sicherungsverfilmt.)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ