Präsentes bei Kommunal-Landtagen und dabei ausgestellte Vollmachten
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23C 39 (985906)
23C (1711959) Rep. 23C Niederlausitzische Stände
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1880-1936
Enthält v. a.: Vollmachten für die Teilnahme und Stimmabgabe bei den Landtagen, zum Teil mit Siegel. - Präsenzlisten der zu den Landtagen erschienen Ständevertreter mit Zuordnung zu den jeweiligen Tafeln. - Verzeichnisse der Stimmberechtigten mit Anzahl der Stimmen und zugehörigen Herrschaften, Rittergütern oder Städten. Auf dem Stimmenverzeichnis zum Landtag vom 11. Jan. 1880 (Bl. 1): - Graf von Brühl für die Standesherrschaften Forst und Pförten, Herr von Manteuffel für die Standesherrschaften Doberlug, Sorau und Spremberg sowie als Besitzer des Ritterguts Schäcksdorf, Herr von Gutzmerow für die Standesherrschaft Leuthen, Graf zu Lynar für die Standesherrschaft Lübbenau und das Rittergut Lichtenau, Freiherr von Patow auf Mallenchen, Herr Seydel auf Liebesitz-Casow, Freiherr von Brühl auf Oegeln und Kummeltitz, Beerfelde auf Baudach, von Wiedebach für Bomsdorf, Herr von Witzleben für Reddern und Göritz, Herr von Wackerbart als Abgeordneter der Vasallen der Herrschaften Sorau, Triebel und Neuzelle, Etienne Doussin für Hohendorf, Herr Lehmann für Laubnitz, Herr Kuhle (?) für Sellessen, Herr Richter für Ragow, Herr Schlxxxxxxxxxx (?) als Landesdeputierter für Luckau, Herr Pxxxxx (?) als Deputierter für Guben, Herr Schmidt als Deputierter für Lübben, Kommerzienrat Kade als Deputierter der Kollektivstadt Sorau, Herr von Schitteck (?) als Deputierter der Kollektivstadt Spremberg, Herr Riemer als Deputierter für Calau, Herr Jagelo für Dürrenhofe, Herr Geiseler für Sellendorf und Schöneiche, Freiherr von Patow für Gliechow, Herr von Thielow für Neudöbern und Rettchensdorf, Herr xxxxxxxxxxxxxxxxx (?) als Deputierter für Lübben, Freiherr von Houwald für Leibchel, xxxxangenn (?) als Vertreter der Stift als Neuzelle, Herr xxxxxxx (?) für Neuhaus, Graf zu Solms-Baruth für Gahlen und Kasel, Graf zu Solms für Steinsdorf und Sonnewalde, Herr von Stammer für Görlsdorf und Garrenchen, Herr Mantey für Jessnitz und Jaulitz, Herr von Manteuffel für Krossen und Drahnsdorf, Herr von Bescherer für Simmersdorf, Herr Schön für Brestau, Herr von Diepow für Görigk und Steinitz, Herr Wallach für Mittweide und Skuhlen, Herr Sack für Kemmen, Herr von Thermo für Bornsdorf und Lieskau, Herr von Wackerbarth für Koschendorf, Herr von Herford als Abgeordneter der Vasallen der Standesherrschaften Forst und Pförten.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:25 MESZ
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