Streit um Billig-Bordell - Politiker wollen Sex-Flatrate verbieten
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/020 R090027/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/020 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2009
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2009 >> Unterlagen
9. Juli 2009
Schon am frühen Nachmittag ist es proppenvoll. "Das Männer stehen Schlange", sagt ein Besucher des Bordell-Discounters in Fellbach, der verständlicherweise nicht namentlich genannt werden will. Für pauschal 70 Euro versprechen die Pussy-Clubs in Fellbach bei Stuttgart und in Heidelberg Sex mit sämtlichen Dienstleistungen und so oft der Kunde es wünscht.
Kommunale und Landespolitiker gehen auf die Barrikaden. Flatrate-Bordelle seien auf die Spitze getriebene Perversionen, nichts anderes als Sklaverei. Heribert Rech (CDU), der baden-württembergische Innenminister, startet eine Bundesrats-Initiative gegen Billig-Bordelle und Discounter-Sex.
Kommunale und Landespolitiker gehen auf die Barrikaden. Flatrate-Bordelle seien auf die Spitze getriebene Perversionen, nichts anderes als Sklaverei. Heribert Rech (CDU), der baden-württembergische Innenminister, startet eine Bundesrats-Initiative gegen Billig-Bordelle und Discounter-Sex.
0:03:40; 0'03
Audio-Visuelle Medien
Palm, Christoph; Politiker, Oberbürgermeister, 1966-
Schöllhammer, Thomas
Fellbach WN
Bordelle
Prostitution
Sexualität
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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