RW 0033, 10
RW 0033 SD-Oberabschnitt West in Düsseldorf
SD-Oberabschnitt West in Düsseldorf >> 3. SD-Unterabschnitt Aachen
1935 - 1936
Enthaeltvermerke: enthält: Rundschreiben an die Außenstellen wegen Informationen und Beobachtungen betr. Katholische Kirche, Verbot der bündischen Jugend (mit Übersicht über das bündische . Schrifttum), Richtlinien über die Auslegung der "Nürnberger Gesetze" bez. Hausangestellte in jüdischen Haushalten, Volkskunde, Anordnung zur Wahrung des Zeitschriftenverlagswesens; Fahndungen nach Einzelpersonen; Bearbeitung von Leumundszeugnissen; Richtlinien zur Berichterstattung; spezielle Aufträge an die Außenstelle Monschau und Berichte von dort u.a. über die Verhältnisse in der Kreisverwaltung Monschau, wirtschaftliche Verhältnisse, Gerüchte bez. des SS-Obergruppenführers Weitzel, einzelne Personen, Einstellung des Erscheines des "Stadt- und Landboten Monschau", katholische Jugend aus Stolberg in Monschau, kirchliche Vorgänge, gewerbliche Betriebe in katholischen Klöstern; Unkostenaufstellungen der Außenstelle Monschau
Sicherheitsdienst - Oberabschnitt West in Düsseldorf
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 5. Nichtstaatliches und nichtschriftliches Archivgut (Tektonik)
- 5.1. Nationalsozialismus (Tektonik)
- 5.1.2. SS und SD (Tektonik)
- SD - Oberabschnitt West (in Düsseldorf) RW 0033 (Bestand)
- 3. SD-Unterabschnitt Aachen (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International