Propst Konrad und Magister Berthold von Kirchheim, Chorherr der Kirche zu Faurndau ("Furendowen") vertauschen an Kl. Adelberg mit Willen des Kapitels der Kirche zu Faurndau zum besseren Nutzen der Propstei und der Präbende des Magister Berthold die Güter, genannt Niedervülisbach, die der Propstei und Magister Berthold zu ungeteiltem Eigentum zustehen, mit Ausnahme von 12 ß Haller d, die dem letzterem allein zufielen, gegen die Besitzungen des Kl. Adelberg gen. Wortwinsgut in und bei dem Dorf Jebenhausen.
Vollständigen Titel anzeigen
Propst Konrad und Magister Berthold von Kirchheim, Chorherr der Kirche zu Faurndau ("Furendowen") vertauschen an Kl. Adelberg mit Willen des Kapitels der Kirche zu Faurndau zum besseren Nutzen der Propstei und der Präbende des Magister Berthold die Güter, genannt Niedervülisbach, die der Propstei und Magister Berthold zu ungeteiltem Eigentum zustehen, mit Ausnahme von 12 ß Haller d, die dem letzterem allein zufielen, gegen die Besitzungen des Kl. Adelberg gen. Wortwinsgut in und bei dem Dorf Jebenhausen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 81
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I Adelberg Urkunden
Adelberg Urkunden >> 14. Jahrhundert
1301 August 20
Urkunden
Lateinisch
Faurndau, Berthold von Kirchheim; Magister, Kanoniker in
Faurndau, Konrad; Propst
Faurndau : Göppingen GP
Jebenhausen : Göppingen GP
Kirchheim unter Teck ES
Konstanz KN
Niedervülisbach : Bezgenriet, Göppingen GP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität (Tektonik)
- Kloster- und Stiftsgutverwaltungen (Tektonik)
- Adelberg (Bestand)
- Adelberg Urkunden (Bestand)
- 14. Jahrhundert (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland